Oculus Rift: Infos zu Hardware & Specs; Kein Linux & Mac-Support
Die Macher der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift haben erstmals genaue Informationen zu den Hardwarevoraussetzungen und Specs der Consumer-Version bekannt gegen, die im Q1 2016 veröffentlicht wird. Eine der Überraschungen: Vorerst wird nur Windows unterstützt.
Die ersten Bilder...
...des finalen Oculus Rift-Designs
Nach diesen Informationen kommen die beiden Displays auf eine Gesamtauflösung von 2160 x 1200 Bildpunkten. In der Consumer-Version der Oculus Rift wird jedem Auge also eine Auflösung von 1080 x 1200 Pixeln geboten. Im Vergleich mit der aktuell verfügbaren Entwickler-Version DK2 entspricht das einer Steigerung von 25 Prozent. Im wiederbelebten Anwendungsfeld Virtual Reality gibt es aber noch viele weitere Werte, die für ein klares Erlebnis sorgen.
So betont Oculus Rift-Mitgründer Palmer Luckey auf Twitter, dass Features wie eine 90Hz-Bildwiederholrate, eine höhere Pixel-Füllrate und vor allem die "Global Update"-Fähigkeit - also die Möglichkeit, alle Pixel gleichzeitig anzusteuern statt in Reihen - das Display zu einer der besten Anzeigen macht, die aktuell erhältlich sind.
Entsprechend fallen auch die offiziellen Hardware-Anforderungen aus, die Oculus VR für sein erstes Consumer-Headset für den PC angibt. Natürlich sind solche Werte vor allem auch abhängig von der Anwendung. Oculus VR will mit diesen Werten aber Entwicklern eine Richtlinie geben, nach denen sie ihre Spiele und andere Anwendungen entwickeln können.
Wer die Leistungsfähigkeit der Consumer-Version ab dem Q1 2016 voll ausreizten will, der sollte nach diesen Informationen über einen Computer mit Core i5-4590 Prozessor oder schneller und 8 GB Arbeitsspeicher verfügen. Bei der Grafikkarte wird eine GTX 970 oder eine Radeon 290 empfohlen. Dazu müssen sich ein HDMI 1.3 video output und zwei USB 3.0 Ports gesellen. Etwas überraschend: Oculus Rift CV1 wird außerdem mindestens Windows 7 SP1 voraussetzen - der Linux- und Mac-Support wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.
Siehe auch: Oculus VR - Namensstreit sorgt für Verkaufsverbot in Deutschland
Display-Technik von Morgen
Oculus VR hat erstmals in einem Blogpost verraten, auf welche Display-Technik man in der ersten Consumer-Version der eigenen VR-Brille setzen wird. Wie das Anfang des Jahres vorgestellte Konkurrenz-Produkt Vive, das HTC mit Valve entwickelt, wird auch die Oculus Rift zwei OLED-Panels mit identischer Auflösung vor den Augen der Nutzer platzieren - in den Entwicklungskits DK1 und DK2 war noch ein Monitor zum Einsatz gekommen.
Die ersten Bilder...
...des finalen Oculus Rift-Designs
Nach diesen Informationen kommen die beiden Displays auf eine Gesamtauflösung von 2160 x 1200 Bildpunkten. In der Consumer-Version der Oculus Rift wird jedem Auge also eine Auflösung von 1080 x 1200 Pixeln geboten. Im Vergleich mit der aktuell verfügbaren Entwickler-Version DK2 entspricht das einer Steigerung von 25 Prozent. Im wiederbelebten Anwendungsfeld Virtual Reality gibt es aber noch viele weitere Werte, die für ein klares Erlebnis sorgen.
Einiges an Leistung nötig
Die Angaben zur Anzeige im ersten Oculus Rift-Modell für Consumer lässt auch eine groben Schluss zu, welche Hardware für den Betrieb benötigt werden wird. Laut Oculus ergibt sich aus der Auflösung, Update-Frequenz und anderen Faktoren eine zu berechnende Datenmenge von 400 Millionen Bildpunkten pro Minute - also etwa das Dreifache dessen, was zum Betrieb eines 1080p-Monitors bei 60 Hz benötigt wird.Entsprechend fallen auch die offiziellen Hardware-Anforderungen aus, die Oculus VR für sein erstes Consumer-Headset für den PC angibt. Natürlich sind solche Werte vor allem auch abhängig von der Anwendung. Oculus VR will mit diesen Werten aber Entwicklern eine Richtlinie geben, nach denen sie ihre Spiele und andere Anwendungen entwickeln können.
Wer die Leistungsfähigkeit der Consumer-Version ab dem Q1 2016 voll ausreizten will, der sollte nach diesen Informationen über einen Computer mit Core i5-4590 Prozessor oder schneller und 8 GB Arbeitsspeicher verfügen. Bei der Grafikkarte wird eine GTX 970 oder eine Radeon 290 empfohlen. Dazu müssen sich ein HDMI 1.3 video output und zwei USB 3.0 Ports gesellen. Etwas überraschend: Oculus Rift CV1 wird außerdem mindestens Windows 7 SP1 voraussetzen - der Linux- und Mac-Support wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.
Siehe auch: Oculus VR - Namensstreit sorgt für Verkaufsverbot in Deutschland
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