Facebook gibt erstmals Hinweise darauf, was man mit Oculus will
Es ist bereits fast ein Jahr her, dass Facebook Oculus VR, den Hersteller der Oculus-Rift-Virtual-Reality-Brille für immerhin zwei Milliarden US-Dollar übernommen hat. Seither fragt sich die Fachwelt, was das soziale Netzwerk eigentlich damit will. Facebooks Produktchef hat sie nun (ein wenig) beantwortet.
Chris Cox, Chief Product Officer von Facebook, hat auf der Code/Media-Konferenz von Re/code erstmals ein klein wenig erläutert, was das soziale Netzwerk mit Virtual Reality vorhat - sieht man von einer strategischen bzw. wirtschaftlich orientierten Übernahme einmal ab. Cox sagte, dass Facebook derzeit gleich mehrere Apps für Virtual Reality entwickle, allzu viele Details zur konkreten Umsetzung verriet er allerdings auch nicht.
Es ist anzunehmen, dass diese Facebook-Apps nicht Oculus-exklusiv sein werden, was auch an Partnerschaften mit Hardware-Herstellern wie Samsung liegt. Die Koreaner setzen bei Gear VR - einer Lösung, die sich von einem Galaxy Note 4 den Bildschirm "leiht" - auf eine Technologie-Partnerschaft mit Oculus VR.
Die nächste Gelegenheit für eine entsprechende Ankündigung ist die Game Developers Conference Anfang März, immerhin ist Oculus trotz der Facebook-Übernahme tief in der Gaming-Community verwurzelt.
Nutzer können eigene Inhalte erschaffen
Die Facebook-eigenen Apps werden den Nutzern selbst die Möglichkeit geben, "eigene Inhalte" zu erschaffen: Bei Facebook würde man (derzeit) nur "Stücke von Erlebnissen herumschicken - ein Foto, ein Video oder einen Gedanken", so der Produktchef des Netzwerks. Innerhalb einer VR-Umgebung werde man hingegen ein "volleres Bild" vermitteln können.Es ist anzunehmen, dass diese Facebook-Apps nicht Oculus-exklusiv sein werden, was auch an Partnerschaften mit Hardware-Herstellern wie Samsung liegt. Die Koreaner setzen bei Gear VR - einer Lösung, die sich von einem Galaxy Note 4 den Bildschirm "leiht" - auf eine Technologie-Partnerschaft mit Oculus VR.
Wann und wieviel?
Wann Oculus VR tatsächlich als "Konsumenten-Version" erscheint und wie viel es kosten wird, ist indes nach wie vor unklar: Der Oculus-Rift-Gründer und -Chef hat Anfang des Monats Gerüchte zu einem Start im Mai dieses Jahres zerstreut und dementiert, gleiches gilt zum angeblichen Preis zwischen 300 und 400 Dollar.Die nächste Gelegenheit für eine entsprechende Ankündigung ist die Game Developers Conference Anfang März, immerhin ist Oculus trotz der Facebook-Übernahme tief in der Gaming-Community verwurzelt.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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