SMS stürzt in nur zwei Jahren nach Versand-Rekorden rasant ab
Die SMS verliert weiterhin in rasender Geschwindigkeit an Bedeutung. Allein binnen des letzten Jahres nahm die Zahl der hierzulande verschickten Kurzmitteilungen um über 40 Prozent ab - womit sich der starke Abwärtstrend des Vorjahres weiterhin fortsetzt.
Infografik: SMS stürzt ab
Schon seit mehreren Jahren wanderten die Nutzer stetig zu den verschiedenen populären Online-Messengern ab. Das wirkte sich bis dahin aber kaum auf den SMS-Versand aus, da gleichzeitig generell die Kommunikation über Textnachrichten immer stärker an Bedeutung gewann. Vor zwei Jahren war dann aber der kritische Punkt bei der Abwanderung zu den Messengern gekommen, da diese weitaus mehr Features bieten.
Die Menge der in den deutschen Mobilfunknetzen übermittelten SMS kam so im Jahr 2012 auf ihrem absoluten Höhepunkt an. 59,8 Milliarden Mitteilungen wurden damals noch verschickt 2013 waren es dann nur noch 37,9 Milliarden und im vergangenen Jahr 22,5 Milliarden. Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich damit die Zahl der versandten SMS mehr als halbiert.
"Wer heute vom Mobiltelefon eine Nachricht schreibt oder ein Bild verschickt, verwendet in sehr vielen Fällen internetbasierte Dienste", erklärte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des IT-Branchenverbandes BITKOM, der entsprechende Kennzahlen regelmäßig erfasst. Befördert werde der Trend auch dadurch, dass die mobilen Breitbandnetze leistungsfähiger werden und immer mehr Nutzer ausreichend große Daten-Kontingente haben.
Die Mobilfunker versuchen schon seit einiger Zeit, den konkurrierenden Messengern etwas entgegenzusetzen. Dafür wurde extra ein Nachfolge-Standard geschaffen, mit dem es möglich werden soll, statt nur der üblichen Textnachrichten auch Bilder, Videos und andere Inhalte zu übermitteln. Allerdings kommt dieser nicht in die Gänge, da eigentlich niemand weiß, warum eine Technologie genutzt werden soll, für die es schon lange ein etabliertes Original auf Internet-Basis gibt.
Gänzlich verschwinden wird die SMS aber wohl nicht. Auch wenn absehbar ist, dass sie eines Tages keine Rolle mehr in der Kommunikation zwischen den Nutzern spielen wird, bauen doch verschiedene Services auf dem Medium auf - wie etwa das Mobile-TAN-Verfahren der Banken.
Infografik: SMS stürzt ab
Schon seit mehreren Jahren wanderten die Nutzer stetig zu den verschiedenen populären Online-Messengern ab. Das wirkte sich bis dahin aber kaum auf den SMS-Versand aus, da gleichzeitig generell die Kommunikation über Textnachrichten immer stärker an Bedeutung gewann. Vor zwei Jahren war dann aber der kritische Punkt bei der Abwanderung zu den Messengern gekommen, da diese weitaus mehr Features bieten.
Die Menge der in den deutschen Mobilfunknetzen übermittelten SMS kam so im Jahr 2012 auf ihrem absoluten Höhepunkt an. 59,8 Milliarden Mitteilungen wurden damals noch verschickt 2013 waren es dann nur noch 37,9 Milliarden und im vergangenen Jahr 22,5 Milliarden. Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich damit die Zahl der versandten SMS mehr als halbiert.
"Wer heute vom Mobiltelefon eine Nachricht schreibt oder ein Bild verschickt, verwendet in sehr vielen Fällen internetbasierte Dienste", erklärte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des IT-Branchenverbandes BITKOM, der entsprechende Kennzahlen regelmäßig erfasst. Befördert werde der Trend auch dadurch, dass die mobilen Breitbandnetze leistungsfähiger werden und immer mehr Nutzer ausreichend große Daten-Kontingente haben.
Die Mobilfunker versuchen schon seit einiger Zeit, den konkurrierenden Messengern etwas entgegenzusetzen. Dafür wurde extra ein Nachfolge-Standard geschaffen, mit dem es möglich werden soll, statt nur der üblichen Textnachrichten auch Bilder, Videos und andere Inhalte zu übermitteln. Allerdings kommt dieser nicht in die Gänge, da eigentlich niemand weiß, warum eine Technologie genutzt werden soll, für die es schon lange ein etabliertes Original auf Internet-Basis gibt.
Gänzlich verschwinden wird die SMS aber wohl nicht. Auch wenn absehbar ist, dass sie eines Tages keine Rolle mehr in der Kommunikation zwischen den Nutzern spielen wird, bauen doch verschiedene Services auf dem Medium auf - wie etwa das Mobile-TAN-Verfahren der Banken.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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