Lumia 435 & Co: Günstige Windows Phones verkaufen sich schlecht
Microsoft hat seine Bestellungen bei den in China und Taiwan ansässigen Fertigungspartnern und Komponentenlieferanten für seine Smartphones mit Windows Phones jüngst deutlich reduziert. Hintergrund soll eine geringer als erwartet ausfallende Nachfrage für die Low-End-Smartphones der Microsoft Lumia-Serie sein.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes von seinen Quellen aus Asien erfahren haben will, sind die Bestellungen bei den Anbietern aus der Lieferkette durch Microsoft zuletzt zurückgefahren worden. Für den Rest des Jahren wird nun mit einem weiteren Rückgang der Komponenten-Ordern um bis zu jeweils 20 Prozent pro Monat gerechnet, weil Microsoft seine Bestellungen der Marktlage anpasst.
Microsoft habe bisher vor allem darauf gehofft, mit seinen sehr günstigen Smartphones in aufstrebenden Märkten wie Indien, Südamerika und Südostasien Marktanteile gutmachen zu können. Speziell die mit vier Zoll großem WVGA-Display (800x480 oder 854x480 Pixel) ausgerüsteten Modelle seien für diese Regionen gedacht gewesen, doch die Verkaufszahlen seien "schwach" ausgefallen.
Zu den Zulieferern von Komponenten für die günstigsten Lumia-Smartphones gehören unter anderem Samsung Display, der Touch-Panel-Hersteller TPK und der Vertragsfertiger Compal. Microsoft habe seine Erwartungen an den Markt für Low-End-Smartphones inzwischen korrigiert und für den Rest des Jahres 2015 eine "konservative" Herangehensweise gewählt.
Insgesamt gehen die Zulieferer davon aus, dass Microsoft Mobile in diesem Jahr ebensoviele oder gar weniger Geräte ordern und verkaufen kann als noch 2014. Als Gründe werden die stagnierende Nachfrage in den aufstrebenden Märkten bei den günstigen Geräten und die wachsende Konkurrenz in China durch Hersteller wie Xiaomi, ZTE, Huawei und Coolpad genannt. Unterdessen soll Microsoft bereits mit einigen chinesischen Herstellern zusammenarbeiten, um die Einführung von Geräten mit Windows 10 vorzubereiten.
Man wolle so eine "stabile Präsenz" des Unternehmens im Smartphone-Markt sichern. Microsoft hat seit mehr als einem Jahr nur noch Mittelklasse- und vor allem eine große Zahl von Low-End-Smartphones auf den Markt geworfen, deren Spezifikationen sich oft nur geringfügig unterscheiden. Zwar wurde die Ausstattung bei gleichbleibenden Preisen immer weiter verbessert, doch insgesamt scheint es ein Überangebot von günstigen Smartphones von Microsoft zu geben, was offensichtlich nicht der reellen Nachfrage entspricht.
Microsoft habe bisher vor allem darauf gehofft, mit seinen sehr günstigen Smartphones in aufstrebenden Märkten wie Indien, Südamerika und Südostasien Marktanteile gutmachen zu können. Speziell die mit vier Zoll großem WVGA-Display (800x480 oder 854x480 Pixel) ausgerüsteten Modelle seien für diese Regionen gedacht gewesen, doch die Verkaufszahlen seien "schwach" ausgefallen.
Zu den Zulieferern von Komponenten für die günstigsten Lumia-Smartphones gehören unter anderem Samsung Display, der Touch-Panel-Hersteller TPK und der Vertragsfertiger Compal. Microsoft habe seine Erwartungen an den Markt für Low-End-Smartphones inzwischen korrigiert und für den Rest des Jahres 2015 eine "konservative" Herangehensweise gewählt.
Insgesamt gehen die Zulieferer davon aus, dass Microsoft Mobile in diesem Jahr ebensoviele oder gar weniger Geräte ordern und verkaufen kann als noch 2014. Als Gründe werden die stagnierende Nachfrage in den aufstrebenden Märkten bei den günstigen Geräten und die wachsende Konkurrenz in China durch Hersteller wie Xiaomi, ZTE, Huawei und Coolpad genannt. Unterdessen soll Microsoft bereits mit einigen chinesischen Herstellern zusammenarbeiten, um die Einführung von Geräten mit Windows 10 vorzubereiten.
Man wolle so eine "stabile Präsenz" des Unternehmens im Smartphone-Markt sichern. Microsoft hat seit mehr als einem Jahr nur noch Mittelklasse- und vor allem eine große Zahl von Low-End-Smartphones auf den Markt geworfen, deren Spezifikationen sich oft nur geringfügig unterscheiden. Zwar wurde die Ausstattung bei gleichbleibenden Preisen immer weiter verbessert, doch insgesamt scheint es ein Überangebot von günstigen Smartphones von Microsoft zu geben, was offensichtlich nicht der reellen Nachfrage entspricht.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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