Android wird von zwei Seiten in die Zange genommen & lässt Federn
Googles Smartphone-Betriebssystem Android dominiert zwar auch den Markt in Europa, musste hier zuletzt aber spürbar Marktanteile abgeben. Dabei erfolgte der Angriff zu quasi gleichen Teilen von zwei Seiten aus und die Erfolge der Konkurrenz haben höchst unterschiedliche Gründe.
Zum Ende des ersten Quartals im vergangenen Jahr kam Android in den fünf größten Ländern Europas auf einen Marktanteil von 71,5 Prozent und der Trend ging eigentlich immer weiter nach oben. Jetzt - ein Jahr später - sind es allerdings nur noch 68,4 Prozent. Ganze 3,1 Prozentpunkte gingen also verloren und diese teilen sich im Wesentlichen zu gleichen Teilen auf Apples iOS und Microsofts Windows Phone auf, so die aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens Kantar.
Die beiden Konkurrenten konnten jeweils 1,8 Prozentpunkte hinzugewinnen. Apple profitierte hier eindeutig von der Einführung seiner neuesten iPhone-Generation, die weltweit die Absatzzahlen ordentlich ankurbelte und dem Unternehmen Rekorderträge brachte. Der Computerkonzern bestimmt weiterhin den Takt im High End-Segment wo die Hersteller von Android-Geräten nur in Einzelfällen wirklich große Erfolge erringen.
Einen wesentlichen Teil des Android-Marktanteils machen die unteren Preissegmente aus. Hier zahlt sich aber inzwischen Microsofts Strategie aus, seine Lumia-Smartphones zu ziemlich geringen Preisen auf den Markt zu werfen. Der Software-Konzern kann hier - ganz ähnlich wie Apple im obersten Preissegment - darauf setzen, dass letztlich die Erträge der gesamten Plattform aus Smartphones, Betriebssystem, Apps und Services zählen. Im Android-Bereich bleibt den Hardware-Herstellern hingegen fast nur das Gerät an sich, weshalb man bei den Margen kaum Spielraum hat. Die geringen Preise der Lumias lassen diese vor allem dort punkten, wo Nutzer sich nicht gezielt für eine Plattform entscheiden - sondern eben ein billiges Gerät zu ihrem Mobilfunkvertrag dazubekommen.
In blanken Zahlen verbesserte Apple seinen Marktanteil in Europa so im Jahresvergleich von 18,6 auf 20,3 Prozent. Microsoft legte von 8,1 auf 9,9 Prozent zu und steht somit endlich kurz vor dem Erreichen eines zweistelligen Wertes. In Deutschland zeigte sich die gleiche Entwicklung - doch war sie hier stärker ausgeprägt. Apple legte von 15,3 auf 18,3 Prozent zu, Microsoft von 6,6 auf 8,7 Prozent. Android büßte im Zuge dessen 5,7 Prozentpunkte ein und fiel von 77 auf 71,3 Prozent.
Die beiden Konkurrenten konnten jeweils 1,8 Prozentpunkte hinzugewinnen. Apple profitierte hier eindeutig von der Einführung seiner neuesten iPhone-Generation, die weltweit die Absatzzahlen ordentlich ankurbelte und dem Unternehmen Rekorderträge brachte. Der Computerkonzern bestimmt weiterhin den Takt im High End-Segment wo die Hersteller von Android-Geräten nur in Einzelfällen wirklich große Erfolge erringen.
Einen wesentlichen Teil des Android-Marktanteils machen die unteren Preissegmente aus. Hier zahlt sich aber inzwischen Microsofts Strategie aus, seine Lumia-Smartphones zu ziemlich geringen Preisen auf den Markt zu werfen. Der Software-Konzern kann hier - ganz ähnlich wie Apple im obersten Preissegment - darauf setzen, dass letztlich die Erträge der gesamten Plattform aus Smartphones, Betriebssystem, Apps und Services zählen. Im Android-Bereich bleibt den Hardware-Herstellern hingegen fast nur das Gerät an sich, weshalb man bei den Margen kaum Spielraum hat. Die geringen Preise der Lumias lassen diese vor allem dort punkten, wo Nutzer sich nicht gezielt für eine Plattform entscheiden - sondern eben ein billiges Gerät zu ihrem Mobilfunkvertrag dazubekommen.
In blanken Zahlen verbesserte Apple seinen Marktanteil in Europa so im Jahresvergleich von 18,6 auf 20,3 Prozent. Microsoft legte von 8,1 auf 9,9 Prozent zu und steht somit endlich kurz vor dem Erreichen eines zweistelligen Wertes. In Deutschland zeigte sich die gleiche Entwicklung - doch war sie hier stärker ausgeprägt. Apple legte von 15,3 auf 18,3 Prozent zu, Microsoft von 6,6 auf 8,7 Prozent. Android büßte im Zuge dessen 5,7 Prozentpunkte ein und fiel von 77 auf 71,3 Prozent.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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