Adblocker à la Microsoft:
IE warnt vor irreführenden Werbeanzeigen
Auf der gestern gestarteten Build-Konferenz von Microsoft stand der neue Browser Edge natürlich ganz im Vordergrund. Der alte Internet Explorer verschwindet aber noch nicht ganz und wird auch bei Windows 10 (aus Legacy-Kompatibilitätsgründen) mit an Bord sein. Über kurz oder lang soll die Marke IE verschwinden, was aber nicht bedeutet, dass die Entwicklung von einem Tag auf den anderen stillsteht, ganz im Gegenteil.
Wie man im Microsoft Malware Protection Center schreibt, wird man mit Anfang Juni die so genannten "Evaluation Criteria" aktualisieren, um gegen irreführende Werbung vorzugehen. "Misleading" bedeutet in diesem Fall gefährlich, also Malware-Code, aber nicht nur. Denn bei Werbung täuscht dieser vor, ein Teil einer Seite zu sein und führt den Nutzer in weiterer Folge beispielsweise zu schadhaften Downloads.
Beispiele für (grob) irreführende Werbung
Microsoft erläutert die unterschiedlichen Formen solcher irreführender "Werbung", die man im neuen Regelwerk definiert hat. Wie diese aussehen können zeigt man in sechs Beispielen (siehe oben). Beim Anklicken einer Anzeige darf auch kein Download initiiert werden, damit der Nutzer die "Kontrolle über seine Browsing-Erfahrung" behalten kann.
Ebenfalls als Täuschung werden Anzeigen eingestuft, die es dem Nutzer erschweren oder unmöglich machen, echten Webseiten-Content von Werbung zu unterscheiden. Derartige Ads werden natürlich absichtlich so dargestellt, damit der Nutzer eben nicht merkt, dass er eine Anzeige betrachtet. Schließlich wird auch noch - wie schon bisher - Werbung mit explizitem Schad- oder Exploit-Code erkannt, diese Kriterien hat Microsoft nun aber verschärft bzw. klarer formuliert.
Smart Screen-Warnung
Konkret bedeutet das, dass wenn der SmartScreen Filter aktiviert ist, bei Besuch einer Seite eine Warnmeldung kommt, dass man Gefahr läuft, eine unsichere Seite zu betreten. Diese Warnmeldung kann man natürlich ignorieren und die jeweilige Seite dennoch besuchen - auf eigene Gefahr.
Siehe auch: Microsoft stellt neuen Browser Edge offiziell vor & zeigt Neuerungen
Tarnen und täuschen
Kurz vor Beginn der Build 2015 hat Microsoft auf TechNet ein zunächst wenig beachtetes Feature für den Internet Explorer vorgestellt. Denn ab 1. Juni wird der IE die Nutzer warnen, wenn eine Webseite eine Werbeanzeige ausliefert, die Schadcode beinhaltet oder den Nutzer täuscht.Wie man im Microsoft Malware Protection Center schreibt, wird man mit Anfang Juni die so genannten "Evaluation Criteria" aktualisieren, um gegen irreführende Werbung vorzugehen. "Misleading" bedeutet in diesem Fall gefährlich, also Malware-Code, aber nicht nur. Denn bei Werbung täuscht dieser vor, ein Teil einer Seite zu sein und führt den Nutzer in weiterer Folge beispielsweise zu schadhaften Downloads.
Beispiele für (grob) irreführende Werbung
Microsoft erläutert die unterschiedlichen Formen solcher irreführender "Werbung", die man im neuen Regelwerk definiert hat. Wie diese aussehen können zeigt man in sechs Beispielen (siehe oben). Beim Anklicken einer Anzeige darf auch kein Download initiiert werden, damit der Nutzer die "Kontrolle über seine Browsing-Erfahrung" behalten kann.
Ebenfalls als Täuschung werden Anzeigen eingestuft, die es dem Nutzer erschweren oder unmöglich machen, echten Webseiten-Content von Werbung zu unterscheiden. Derartige Ads werden natürlich absichtlich so dargestellt, damit der Nutzer eben nicht merkt, dass er eine Anzeige betrachtet. Schließlich wird auch noch - wie schon bisher - Werbung mit explizitem Schad- oder Exploit-Code erkannt, diese Kriterien hat Microsoft nun aber verschärft bzw. klarer formuliert.
Smart Screen-Warnung
Konkret bedeutet das, dass wenn der SmartScreen Filter aktiviert ist, bei Besuch einer Seite eine Warnmeldung kommt, dass man Gefahr läuft, eine unsichere Seite zu betreten. Diese Warnmeldung kann man natürlich ignorieren und die jeweilige Seite dennoch besuchen - auf eigene Gefahr.
Siehe auch: Microsoft stellt neuen Browser Edge offiziell vor & zeigt Neuerungen
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