Google stellt Obdachlosen-Zeitung auf digitales Zeitalter um
Die immer größere Bandbreite bargeldloser Bezahlsysteme wird vor allem für jene ein Problem, die von kleinen Beträgen und Spenden ihren Lebensunterhalt finanzieren müssen. Um dafür eine Lösung zu finden hat der Suchmaschinenkonzern Google sich mit einem Obdachlosen-Magazin zusammengetan.
Entsprechende Zeitschriften gibt es inzwischen in zahlreichen Städten und das Prinzip ist im Grunde immer gleich: Meist werden die Zeitungen durch nichtkommerzielle Hilfsorganisationen produziert und Bedürftige verkaufen diese vor Supermärkten oder an anderen belebten Plätzen. Der Kaufpreis deckt zu einem Teil die Herstellungskosten ab, den übrigen Betrag erhält der Verkäufer. So sollen Obdachlose sich zumindest ein bescheidenes Einkommen erwirtschaften können, ohne allein auf wohlwollende Spenden angewiesen zu sein und darum betteln zu müssen.
In Seattle heißt die entsprechende Zeitung "Real Change". Sie kostet normalerweise 2 Dollar, von denen 1,40 Dollar an den Verkäufer gehen. In den USA hat die bargeldlose Zahlung allerdings schon immer eine lange Tradition und die zunehmend verbreiteten Systeme, mit denen auch kleine Beträge per Smartphone beglichen werden können, führen dazu, dass die potenziellen Käufer immer seltener etwas Kleingeld einstecken haben. Das schmälert die Umsätze der Straßenverkäufer immer weiter.
Real Change erhielt nun allerdings Unterstützung von Google. Das Ergebnis ist eine App, mit der sich der gesamte Kauf digital abwickeln lässt. Trifft man nun auf einen Anbieter und möchte die Zeitung erwerben, genügt es, einen QR-Code auf dessen Verkäufer-Ausweis abzufotografieren. Dies löst nicht nur den Bezahlvorgang aus, sondern der Käufer erhält automatisch auch eine elektronische Fassung der aktuellen Ausgabe auf sein Smartphone geladen.
Der Kaufpreis ist hier mit 2,99 Dollar etwas höher. Der Verkäufer erhält davon einen Anteil von 1,49 Dollar ausgezahlt und hat dabei den Vorteil, nicht erst mit 60 Cent für die gedruckte Ausgabe in Vorleistung gehen zu müssen. Die entsprechende App steht für Android-Geräte in Googles Play Store zur Verfügung, bald soll auch eine iOS-Version erscheinen.
Real Change wurde bereits im Jahr 1994 gegründet und ist in der Seattle-Region eine gewisse Größe. Im vergangenen Jahr wurden 615.000 Exemplare verkauft, womit sich rund 800 Menschen einen kleinen Lebensunterhalt verdienten. Die Käufer erhalten dabei durchaus einen soliden Gegenwert: Die Zeitung gewann für ihre journalistische Arbeit bereits mehrfach Preise.
In Seattle heißt die entsprechende Zeitung "Real Change". Sie kostet normalerweise 2 Dollar, von denen 1,40 Dollar an den Verkäufer gehen. In den USA hat die bargeldlose Zahlung allerdings schon immer eine lange Tradition und die zunehmend verbreiteten Systeme, mit denen auch kleine Beträge per Smartphone beglichen werden können, führen dazu, dass die potenziellen Käufer immer seltener etwas Kleingeld einstecken haben. Das schmälert die Umsätze der Straßenverkäufer immer weiter.
Real Change erhielt nun allerdings Unterstützung von Google. Das Ergebnis ist eine App, mit der sich der gesamte Kauf digital abwickeln lässt. Trifft man nun auf einen Anbieter und möchte die Zeitung erwerben, genügt es, einen QR-Code auf dessen Verkäufer-Ausweis abzufotografieren. Dies löst nicht nur den Bezahlvorgang aus, sondern der Käufer erhält automatisch auch eine elektronische Fassung der aktuellen Ausgabe auf sein Smartphone geladen.
Der Kaufpreis ist hier mit 2,99 Dollar etwas höher. Der Verkäufer erhält davon einen Anteil von 1,49 Dollar ausgezahlt und hat dabei den Vorteil, nicht erst mit 60 Cent für die gedruckte Ausgabe in Vorleistung gehen zu müssen. Die entsprechende App steht für Android-Geräte in Googles Play Store zur Verfügung, bald soll auch eine iOS-Version erscheinen.
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