Apple wird Android-Telefone für neue iPhones in Zahlung nehmen
Der Computer-Konzern Apple wird sein Trade-in-Programm wohl erstmals auch auf Smartphones von Drittherstellern ausweiten. Wer zukünftig sein Android-Gerät bei dem Unternehmen in Zahlung gibt, erhält Gutscheine, mit denen iPhones billiger erworben werden können.
Mit dieser Kampfansage würde der Konkurrenzkampf mit der Google-Plattform noch einmal zusätzlich angefacht. Zuletzt hatte Apple mit seiner neuen iPhone-Generation schon ordentlich gepunktet. Dabei zeigte sich, dass es doch möglich ist, Nutzer von der Konkurrenzplattform abzuwerben - was mit einem Bonus-Programm noch einmal beschleunigt werden könnte.
Im Jahr 2013 hatte Apple es erstmals ermöglicht, das alte iPhone für ein Gerät neuerer Generation in Zahlung zu geben. Nun soll das Programm ausgeweitet werden - und zwar nicht nur auf Android-Geräte, sondern auch auf Blackberrys, berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Auch andere Medien erhielten bereits entsprechende Hinweise.
Unklar ist derzeit, ob die Inzahlungnahme auch außerhalb der USA stattfinden wird. Im Heimatland arbeitet Apple mit der Firma Brightstar zusammen. Diese kauft die gebrauchten Geräte auf und verkauft sie dann in Ländern, in denen viele Interessenten sich kein neues iPhone leisten können. Angesichts der hohen Wiederverkaufspreise von Apple-Produkten ist dies ein lohnenswertes Geschäft. Android-Geräte sind hingegen deutlich weniger preisstabil, wodurch deren Besitzer hier wohl mit deutlich geringeren Rabatten beim iPhone-Neukauf rechnen können. Denkbar ist aber auch, dass Apple hier großzügig ist - denn Kunden, die der Konkurrenz abgeworben wurden, sind doppelt wertvoll.
Im Jahr 2013 hatte Apple es erstmals ermöglicht, das alte iPhone für ein Gerät neuerer Generation in Zahlung zu geben. Nun soll das Programm ausgeweitet werden - und zwar nicht nur auf Android-Geräte, sondern auch auf Blackberrys, berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Auch andere Medien erhielten bereits entsprechende Hinweise.
Schlagzahl hoch halten
Apple-Chef Tim Cook hatte bereits bei der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen angemerkt, dass man im letzten Jahresviertel 2014 so viele ehemalige Android-Nutzer zum Kauf eines iPhones bringen konnte, wie seit Jahren nicht. Auch dies trug maßgeblich dazu bei, dass der Konzern eine Rekordmenge von 74,5 Millionen Smartphones in drei Monaten absetzen konnte und zumindest in den USA bei den Marktanteilen wieder mit Android gleichzog.Unklar ist derzeit, ob die Inzahlungnahme auch außerhalb der USA stattfinden wird. Im Heimatland arbeitet Apple mit der Firma Brightstar zusammen. Diese kauft die gebrauchten Geräte auf und verkauft sie dann in Ländern, in denen viele Interessenten sich kein neues iPhone leisten können. Angesichts der hohen Wiederverkaufspreise von Apple-Produkten ist dies ein lohnenswertes Geschäft. Android-Geräte sind hingegen deutlich weniger preisstabil, wodurch deren Besitzer hier wohl mit deutlich geringeren Rabatten beim iPhone-Neukauf rechnen können. Denkbar ist aber auch, dass Apple hier großzügig ist - denn Kunden, die der Konkurrenz abgeworben wurden, sind doppelt wertvoll.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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