Outlook.com: Aus für Integration von Google Talk und Facebook-Chat
Microsoft hat bekannt gegeben, dass man die Unterstützung zweier externer Chats in Outlook.com beendet oder besser gesagt beenden muss. Denn ganz freiwillig führt man diese Maßnahmen nicht durch, beide Fälle hängen mit dem Aus seitens der jeweiligen Anbieter zusammen.
Nutzer von Outlook.com, des Webmail-Dienstes des Redmonder Unternehmens, haben oder werden dieser Tage eine Mail bekommen (via WinBeta), die sie über die Einstellung zweier bisher integrierter Chat- bzw. Messenger-Funktionalitäten informiert, nämlich Google Talk und Facebook Chat.
Im Falle von Google Talk liegt das natürlich daran, dass der Suchmaschinenanbieter diesen Dienst gänzlich einstellt, diese Entscheidung wurde Mitte Februar bekannt gegeben. Stattdessen will sich Google ganz auf den Messenger Hangouts konzentrieren. Eine Einbindung des neueren Chats der Kalifornier in Outlook.com sollte man sich nicht erwarten, da dieser wohl zu eng mit dem Google-Angebot verzahnt ist und (aus technischer Sicht) vor allem aufgrund fehlender XMPP-Unterstützung.
Ob viele Nutzer von Outlook.com diese Funktionalitäten vermissen werden, ist ohnehin fraglich: Denn die Chat-Features waren nicht direkt auf Outlook.com, sondern (eher versteckt) in den Kontakten zu finden. Eine Auswirkung auf die "Haupt"-Verknüpfungen mit Facebook und Google hat das Chat-Aus übrigens nicht.
In der E-Mail von Microsoft heißt es, dass man verstehe, dass das Aus einige Nutzer enttäuschen könnte. Man hofft aber, dass diese stattdessen Skype und dessen Chat- und VoIP-Funktionalitäten eine Chance geben, das sei der "robusteste" Weg, wie man mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben könne.
Siehe auch: Outlook.com erlaubt direktes Ablegen von Anhängen auf OneDrive
Im Falle von Google Talk liegt das natürlich daran, dass der Suchmaschinenanbieter diesen Dienst gänzlich einstellt, diese Entscheidung wurde Mitte Februar bekannt gegeben. Stattdessen will sich Google ganz auf den Messenger Hangouts konzentrieren. Eine Einbindung des neueren Chats der Kalifornier in Outlook.com sollte man sich nicht erwarten, da dieser wohl zu eng mit dem Google-Angebot verzahnt ist und (aus technischer Sicht) vor allem aufgrund fehlender XMPP-Unterstützung.
XMPP-Protokoll
Letzteres ist auch der Grund für das Aus des Facebook-Chats: Denn das soziale Netzwerk wird das XMPP-Protokoll mit 30. April 2015 einstellen, damit endet auch die Unterstützung auf Outlook.com.Ob viele Nutzer von Outlook.com diese Funktionalitäten vermissen werden, ist ohnehin fraglich: Denn die Chat-Features waren nicht direkt auf Outlook.com, sondern (eher versteckt) in den Kontakten zu finden. Eine Auswirkung auf die "Haupt"-Verknüpfungen mit Facebook und Google hat das Chat-Aus übrigens nicht.
In der E-Mail von Microsoft heißt es, dass man verstehe, dass das Aus einige Nutzer enttäuschen könnte. Man hofft aber, dass diese stattdessen Skype und dessen Chat- und VoIP-Funktionalitäten eine Chance geben, das sei der "robusteste" Weg, wie man mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben könne.
Siehe auch: Outlook.com erlaubt direktes Ablegen von Anhängen auf OneDrive
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