Google-Gründer trennen sich von 4 Milliarden-Dollar-Aktienpaket
Die Gründer des Internetkonzerns Google, Sergey Brin und Larry Page, planen sich von einem riesigen Aktienpakt zu trennen. Das geht aus einer Mitteilung an die Börsen-Aufsichtsbehörde SEC hervor. Demnach wollen Page und Brin Aktien im Wert von über vier Milliarden US-Dollar verkaufen.
Die beiden Google-Gründer wären nach diesem Mega-Deal noch immer im Besitz einer Mehrheit von 52 Prozent der Stimmrechtsanteile. Ihr Anteil am Unternehmenskapital würde dagegen auf 11,9 Prozent absinken. Denn das zum Verkauf stehende Aktienpaket teilt sich zur Hälfte in stimmberechtigte und nichtstimmberechtigte Anteile. 2014 hatte Google zum zweiten Mal seine Aktien gesplittet. Zudem wurden bereits 2012 stimmberechtigte Aktienpakete in sogenannte C-Aktien ohne Stimmrecht umgewandelt, damals ging das ebenfalls mit einem Aktiensplit einher. Für 1 Aktie gab es 2012 je einen Anteil der stimmlos war und einen Anteil stimmberechtigt. Damit sollte verhindert werden, dass neue Verkäufe an dem Stimmrecht rütteln.
Gegen den weiteren Verkauf von Aktien hatte es eine fünf Jahre alte Vereinbarung gegeben, die im Januar ausgelaufen ist. Damals hatten sich beide vertraglich verpflichtet, keine weiteren Anteile mehr am eigenen Unternehmen abzugeben. Hintergrund war laut Business Insider UK die Motivation, keine falschen Signale bei einem größeren Verkauf auszusenden, was im Normalfall immer zu einem Preisabfall an der Börse führt. Bei Google kommt das deshalb so zum Tragen, da sie ein System genutzt haben, das ihnen als Gründer einen größeren Einfluss auf die Entscheidungen im Verhältnis zu ihrem Kapitalanlagen gewährte.
Brin und Page können sich jetzt also von dem Aktienpaket, das fünf Millionen Anteile enthält, trennen, ohne dass sie stark an Einfluss verlieren. Bei dem derzeitigen Aktienwert könnten die Gründer damit eine Summe von gut 4,4 Milliarden US-Dollar herausschlagen. Der Verkauf soll laut der Mitteilung an die SEC aufgeteilt werden und in den kommenden zwei Jahren geschehen.
Vereinbarung ausgelaufen
Der Wert einer Aktie halbierte sich somit auch auf gut 500 US-Dollar und steht aktuell bei rund 550 US-Dollar.Gegen den weiteren Verkauf von Aktien hatte es eine fünf Jahre alte Vereinbarung gegeben, die im Januar ausgelaufen ist. Damals hatten sich beide vertraglich verpflichtet, keine weiteren Anteile mehr am eigenen Unternehmen abzugeben. Hintergrund war laut Business Insider UK die Motivation, keine falschen Signale bei einem größeren Verkauf auszusenden, was im Normalfall immer zu einem Preisabfall an der Börse führt. Bei Google kommt das deshalb so zum Tragen, da sie ein System genutzt haben, das ihnen als Gründer einen größeren Einfluss auf die Entscheidungen im Verhältnis zu ihrem Kapitalanlagen gewährte.
Brin und Page können sich jetzt also von dem Aktienpaket, das fünf Millionen Anteile enthält, trennen, ohne dass sie stark an Einfluss verlieren. Bei dem derzeitigen Aktienwert könnten die Gründer damit eine Summe von gut 4,4 Milliarden US-Dollar herausschlagen. Der Verkauf soll laut der Mitteilung an die SEC aufgeteilt werden und in den kommenden zwei Jahren geschehen.
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