Apple Pay soll noch in der ersten Jahreshälfte 2015 im UK starten
Banken in Großbritannien verhandeln angeblich bereits mit Apple, um einen Marktstart für das neue Zahlsystem Apple Pay noch in der ersten Jahreshälfte 2015 hinzubekommen. Von Apple gibt es noch keinen öffentlichen Zeitplan für eine Einführung außerhalb der USA.
Wie The Telegraph berichtet, sind Großbritanniens wichtigste Banken aber schon nah dran an einer Einigung mit dem iPhone-Hersteller. Da sich das Bezahlen per Smartphone rasant entwickelt, wollen möglichst viele Unternehmen frühstmöglich einsteigen und eine breite Angebotspalette für ihre Kunden bieten - dazu gehört dann auch, Apples neues System mit zur Verfügung zu stellen. Der große
Marktanteil von iOS macht das ganze so interessant für die Banker.
Es sei daher noch nicht klar, welche Daten man Apple überlassen können und welche nicht - die rechtlichen Prüfungen sind noch ein Hinderungsgrund für einen raschen Start.
Derzeit sei ein großes Gerangel um die Konditionen sowie um die Vertragsbedingungen im Gange.
Mit Apple Pay kann der Kunde via iPhone mit Touch ID, NFC und mindestens iOS 8.1 Kreditkarten-Zahlungen per Smartphone autorisieren. Apple ist der Zwischenhändler, der die Kundendaten verwaltet und dafür eine Gebühr von den Banken verlangt. Wie hoch diese ist, ist nicht bekannt.
Rasches Wachstum
Dazu hat Apple in dem ersten vollen Monat der Verfügbarkeit ihres Bezahldienstes bereits einen Marktanteil von 1 Prozent aller mobilen Zahlungen in den USA erlangt. Zum Vergleich: Google hat mit Google Wallet trotz einem zeitlichen Riesenvorsprung (den Dienst gibt es seit 2011) aktuell 4 Prozent Marktanteil (Zahlen laut ITG). Bei McDonalds hatte Apple im November einen Anteil von nahezu 50 Prozent der Zahlungen per Smartphone.Rechtlichen Prüfung steht aus
Dass es aber nicht ganz so einfach ist, mit Apple eine befriedigende Abmachung zu treffen, weiß The Telegraph auch zu berichten. Die Verhandlungen seien schwierig und ziehen sich daher hin. Von Apple ist seit jeher bekannt, dass das Unternehmen anderen ihre Bedingungen diktiert und wenig Spielraum für Verhandlungen lässt. Zudem dürfte es für Apple nicht ganz so einfach sein, ihre Bedingungen in Europa so einfach durchzusetzen wie in ihrem Heimatland USA, denn die Datenschutzbestimmungen sind hier rigoroser.Es sei daher noch nicht klar, welche Daten man Apple überlassen können und welche nicht - die rechtlichen Prüfungen sind noch ein Hinderungsgrund für einen raschen Start.
Derzeit sei ein großes Gerangel um die Konditionen sowie um die Vertragsbedingungen im Gange.
Mit Apple Pay kann der Kunde via iPhone mit Touch ID, NFC und mindestens iOS 8.1 Kreditkarten-Zahlungen per Smartphone autorisieren. Apple ist der Zwischenhändler, der die Kundendaten verwaltet und dafür eine Gebühr von den Banken verlangt. Wie hoch diese ist, ist nicht bekannt.
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