Samsung Pay startet mit 1.000 Testern Betaphase in Korea
Seit letztem Dezember ist klar, dass Samsung mit dem Galaxy S6 einen neuen Bezahlservice namens Samsung Pay etablieren will. Als Konkurrenzsystem zu Apple Pay und Mitbewerber von anderen Zahldiensten wie Google Wallet/Android Pay geht es den Koreanern dabei vor allem um die Reichweite, die ihre große Basis an Smartphonenutzern schon heute bietet.
Seit Anfang Juli testet Samsung nun seinen Zahldienst ganz offiziell in Seoul, zunächst intern, dann ab dem 15. Juli mit 1.000 registrierten Nutzern in einem geschlossenen Beta-Test. Jetzt hat Zdnet einen ersten Test mit dem Samsung-System in realen Situationen durchführen können und einen ersten Test des Systems veröffentlicht.
Im März hatte Samsung beim Galaxy-S6-Event seinen Bezahldienst offiziell angekündigt. Der Service basiert auf das Anfang 2015 aufgekaufte Startup LoopPay und sollte den ersten Informationen nach bereits ab Sommer zunächst in den USA starten. Was den Zeitplan jetzt so durcheinandergebracht hat, oder warum sich Samsung doch zunächst nur auf den Heimatmarkt in Korea beschränkt, ist derzeit nicht bekannt.
Zudem streiten sich Experten, ob Samsung mit seinem System überhaupt auf zukunftsfähige Technologien setzt, beziehungsweise warum der Gigant einen solchen Aufwand betreibt. Denn die von LoopPay entwickelte Zahlmethode für Smartphones setzt neben NFC auch auf das "Magnetic Secure Transmission"-System, kurz MST, welches zwar rund 90 Prozent aller Kartenterminals in den USA schon jetzt erkennen können, es aber nichts weiter als noch ein proprietärer Standard ist.
Es verwendet die elektromagnetische Übertragung, wie man sie von EC- und Kreditkarten kennt und verknüpft die Technologie mit Samsung Know, wo alle Zahlinformationen des Kunden gespeichert werden. Alternativ kann auch NFC zur Übertragung verwendet werden. Die Bezahlung wird in beiden Fällen über einen Fingerscan am Smartphone legitimiert.
Mehr dazu: Samsung kauft LoopPay: Mit dem Galaxy S6 & Co gegen Apple Pay?
Erster Eindruck
Trotz fehlendem Wissen in den Geschäften, was Samsung Pay eigentlich ist und dass man das System jetzt in Seoul testet, konnte der Zdnet-Redakteur in jedem Geschäft, das auch Kartenzahlung akzeptiert, problemlos und vor allem verhältnismäßig schnell und unkompliziert zahlen. Von Seiten Samsung klappt die Erkennung und Freigabe demnach sehr gut.Im März hatte Samsung beim Galaxy-S6-Event seinen Bezahldienst offiziell angekündigt. Der Service basiert auf das Anfang 2015 aufgekaufte Startup LoopPay und sollte den ersten Informationen nach bereits ab Sommer zunächst in den USA starten. Was den Zeitplan jetzt so durcheinandergebracht hat, oder warum sich Samsung doch zunächst nur auf den Heimatmarkt in Korea beschränkt, ist derzeit nicht bekannt.
Zudem streiten sich Experten, ob Samsung mit seinem System überhaupt auf zukunftsfähige Technologien setzt, beziehungsweise warum der Gigant einen solchen Aufwand betreibt. Denn die von LoopPay entwickelte Zahlmethode für Smartphones setzt neben NFC auch auf das "Magnetic Secure Transmission"-System, kurz MST, welches zwar rund 90 Prozent aller Kartenterminals in den USA schon jetzt erkennen können, es aber nichts weiter als noch ein proprietärer Standard ist.
Es verwendet die elektromagnetische Übertragung, wie man sie von EC- und Kreditkarten kennt und verknüpft die Technologie mit Samsung Know, wo alle Zahlinformationen des Kunden gespeichert werden. Alternativ kann auch NFC zur Übertragung verwendet werden. Die Bezahlung wird in beiden Fällen über einen Fingerscan am Smartphone legitimiert.
Mehr dazu: Samsung kauft LoopPay: Mit dem Galaxy S6 & Co gegen Apple Pay?
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