Amazons 15.000 Weihnachts-Elfen wiegen 145 Kilo und tragen Regale
Am heutigen Tag müssen die neuen Roboter, die beim Online-Händler Amazon in den US-Logistikzentren eingesetzt werden, ihre Feuerprobe bestehen. Nach mehreren Monaten Probebetrieb sollen sie den traditionellen Cyber-Monday in bisher nicht gekannter Performance bewältigen.
Die Roboter beruhen auf einer Architektur von Kiva Systems, das Amazon im Jahr 2012 für 775 Millionen Dollar übernommen hat. Vor einiger Zeit begann die großflächige Aufrüstung der Logistikzentren in den USA. Inzwischen sind zehn Standorte des Konzerns mit insgesamt 15.000 Maschinen ausgestattet worden, teilte das Unternehmen mit.
Jeder Roboter wiegt selbst rund 145 Kilogramm. Die Aufgabe der Systeme besteht nicht darin, selbst die Sendungen zusammenzustellen. Statt dessen fahren sie jeweils die passende Regaleinheit an, heben diese hoch und bringen sie zu dem Mitarbeiter, der für das Packen der Bestellungen zuständig ist.
Durch den Einsatz der Systeme kann die Zeit zur Verarbeitung von Bestellungen drastisch reduziert werden. In einigen Fällen dauerte es nicht einmal mehr 13 Minuten vom Bestelleingang, bis das Päckchen das Lager verließ. Auch wenn dies nicht immer klappt, liegen die Vorgänge nun aber doch deutlich unter dem vorherigen Schnitt von anderthalb Stunden. Durch die Beschleunigung der Arbeit sollen die Zusagen der Zustellung von Geschenk-Artikeln, die Amazon im Vorweihnachtsgeschäft macht, auch wirklich eingehalten werden können. Im vergangenen Jahr klappte dies teilweise nicht und das Unternehmen musste Gutscheine vergeben, um die verärgerten Kunden bei der Stange zu halten.
Allein die Ausrüstung eines Logistikzentrums in Ruskin im US-Bundesstaat Florida erforderte Investitionen in Höhe von 46 Millionen Dollar. Die Vorteile des Roboter-Einsatzes müssen also signifikant sein, wenn sich dies in absehbarer Zeit rechnen soll. Der Einsatz der Systeme dürfte dabei auch für die Beschäftigten eine Entlastung darstellen, denn diese müssen nun nicht mehr durch die Regalreihen eilen, um schnell ihren Auftrag zusammenzustellen.
Zum Thema: Amazon ersetzt deutsche Mitarbeiter vorerst nicht durch Roboter
Jeder Roboter wiegt selbst rund 145 Kilogramm. Die Aufgabe der Systeme besteht nicht darin, selbst die Sendungen zusammenzustellen. Statt dessen fahren sie jeweils die passende Regaleinheit an, heben diese hoch und bringen sie zu dem Mitarbeiter, der für das Packen der Bestellungen zuständig ist.
Durch den Einsatz der Systeme kann die Zeit zur Verarbeitung von Bestellungen drastisch reduziert werden. In einigen Fällen dauerte es nicht einmal mehr 13 Minuten vom Bestelleingang, bis das Päckchen das Lager verließ. Auch wenn dies nicht immer klappt, liegen die Vorgänge nun aber doch deutlich unter dem vorherigen Schnitt von anderthalb Stunden. Durch die Beschleunigung der Arbeit sollen die Zusagen der Zustellung von Geschenk-Artikeln, die Amazon im Vorweihnachtsgeschäft macht, auch wirklich eingehalten werden können. Im vergangenen Jahr klappte dies teilweise nicht und das Unternehmen musste Gutscheine vergeben, um die verärgerten Kunden bei der Stange zu halten.
Allein die Ausrüstung eines Logistikzentrums in Ruskin im US-Bundesstaat Florida erforderte Investitionen in Höhe von 46 Millionen Dollar. Die Vorteile des Roboter-Einsatzes müssen also signifikant sein, wenn sich dies in absehbarer Zeit rechnen soll. Der Einsatz der Systeme dürfte dabei auch für die Beschäftigten eine Entlastung darstellen, denn diese müssen nun nicht mehr durch die Regalreihen eilen, um schnell ihren Auftrag zusammenzustellen.
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