FBI nimmt geständigen Silk Road 2.0-Betreiber hoch
Auch der zweite Anlauf über ein Netzwerk Namens Silk Road Drogen in einem Online-Shop zu verkaufen, ist vom FBI gestoppt worden. Wie berichtet wird, hat die US-Bundespolizei den Nachahmer nach fast einem Jahr aufgespürt und die Seite lahm gelegt.
Vor etwas über einem Jahr hatte das FBI bereits den Vorgänger der Drogen-Plattform hochgenommen. Nun steht ein 26-jähriger ehemaliger Mitarbeiter der privaten Raumfahrtfirma SpaceX im Verdacht, bereits kurz nach dem Ende der ursprünglichen Silk Road die illegalen Geschäfte der Plattform weiter betrieben zu haben. Auch der Silk Road 2.0-Macher soll in San Francisco ansässig gewesen sein. Er ist unter dem Pseudonym "Defcon" bekannt und betrieb Silk Road 2.0 nun fast ein Jahr.
Siehe auch: Betreiber des Drogen-Shops Silkroad ist aufgeflogen
Silk Road bringt Dealer und Konsumenten zusammen und fungiert somit als Vermittler. Das galt nicht nur für Drogen aller Art, sondern auch für illegale Waren allgemein. Die Plattform hatte sich zum ersten Anlaufpunkt auch für "illegale Dienstleistungen", angefangen bei Hacking-Aufträgen bis hin zu Gewalttaten, gemausert.
Bei der Plattform sollen zuletzt monatlich etwa 400.000 US-Dollar Gewinn abgefallen sein, erklärte die Staatsanwaltschaft nach der Festnahme. Die zuständige Staatsanwältin Kathryn Haun hatte bereits am Donnerstag mitteilen lassen, dass der Verdächtige alles umfassend gestanden habe. Zu den Anschuldigungen gehört neben Geldwäsche, Urkundenfälschung und diversen Hacking-Angriffen auch die Verschwörung zum Drogenhandel. Sollte der 26-Jährige aufgrund aller Vergehen für schuldig befunden werden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.
"Defcon" soll zahlreiche gefälschte Ausweise besitzen. Auch dafür steht eine Anklage an. Die finanziellen Transaktionen liefen wieder wie bei Silk Road 1.0 über die virtuelle Währung Bitcoin. Wie hoch der Umsatz insgesamt in dem letzten Jahr war, kann nur geschätzt werden.
Mehr zum Thema:Erste Versteigerung der Silk-Road-Bitcoins beendet
Siehe auch: Betreiber des Drogen-Shops Silkroad ist aufgeflogen
Silk Road bringt Dealer und Konsumenten zusammen und fungiert somit als Vermittler. Das galt nicht nur für Drogen aller Art, sondern auch für illegale Waren allgemein. Die Plattform hatte sich zum ersten Anlaufpunkt auch für "illegale Dienstleistungen", angefangen bei Hacking-Aufträgen bis hin zu Gewalttaten, gemausert.
Bei der Plattform sollen zuletzt monatlich etwa 400.000 US-Dollar Gewinn abgefallen sein, erklärte die Staatsanwaltschaft nach der Festnahme. Die zuständige Staatsanwältin Kathryn Haun hatte bereits am Donnerstag mitteilen lassen, dass der Verdächtige alles umfassend gestanden habe. Zu den Anschuldigungen gehört neben Geldwäsche, Urkundenfälschung und diversen Hacking-Angriffen auch die Verschwörung zum Drogenhandel. Sollte der 26-Jährige aufgrund aller Vergehen für schuldig befunden werden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.
Fluchtverdacht
Der Verdächtige bleibt bis auf weiteres in Untersuchungshaft, da aufgrund seiner tiefen Verstrickungen in das kriminelle Milieu Fluchtverdacht besteht."Defcon" soll zahlreiche gefälschte Ausweise besitzen. Auch dafür steht eine Anklage an. Die finanziellen Transaktionen liefen wieder wie bei Silk Road 1.0 über die virtuelle Währung Bitcoin. Wie hoch der Umsatz insgesamt in dem letzten Jahr war, kann nur geschätzt werden.
Mehr zum Thema:Erste Versteigerung der Silk-Road-Bitcoins beendet
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