iPhone 6 Plus-Abstürze: Ursache liegt wohl im Flash-Controller
Zu den vor einiger Zeit aufgekommenen Berichten über Abstürze, die vor allem bei Apples neuem iPhone 6 Plus auftraten, könnte nun wohl tatsächlich eine Ursache in der Hardware gefunden worden sein. Offiziell ging Apple zwar noch nicht auf das Problem ein, doch ist vom Flash-Controller als Ursache die Rede.
Ende Oktober hatten sich zunehmend Nutzer in den einschlägigen Foren zu Wort gemeldet, bei denen es immer wieder zu Abstürzen kam und die iPhones sich anschließend in einer Boot-Schleife wiederfanden. Die Fälle hatten zumeist etwas gemeinsam: Es handelte sich jeweils um das iPhone 6 Plus in der höchsten Ausstattung mit 128 Gigabyte Speicherplatz und sehr vielen installierten Apps.
Wie das Wirtschaftsmagazin Business Korea nun unter Berufung auf Kontakte in der Industrie berichtet, werden die Probleme wohl von der Kombination aus dem verbauten Speicher-Controller und den Flash-Bausteinen verursacht. Voraussichtlich wird es dadurch nicht möglich sein, den Fehler mit einem Software-Update aus der Welt zu schaffen. Einige Nutzer hatten sich bereits enttäuscht zu Wort gemeldet, als auch nach dem Betriebssystem-Update zu iOS 8.1 keine Besserung eintrat.
Laut dem Bericht verbaut Apple in den 128-Gigabyte-Modellen des iPhone 6 Plus Triple-Level-Cell (TLC)-NAND-Flash. Bei diesem können drei Bit in einer Zelle gespeichert werden. Dadurch steigert sich die Speicherdichte, was bei einem Gerät wie dem iPhone 6 Plus zu Einsparungen beim Platz und beim Einkauf der Chips mit sich bringt.
Der Nachteil von TLC-NAND besteht darin, dass die Chips nicht so stabil arbeiten, wie beispielsweise MLC-Flash, bei dem lediglich zwei Bit pro Zelle abgelegt werden können. Apple setzte TLC-Komponenten in der Vergangenheit bereits in iPads ein. Wegen der höheren Stabilität griff das Unternehmen in iPhones aber eher auf MLC zurück.
Unklar ist derzeit noch, welche Folgen das Problem nach sich ziehen wird. Denkbar ist beispielsweise, dass Apple im für das Unternehmen schlimmsten Fall eine Rückruf-Aktion starten und zahlreiche Geräte komplett austauschen muss.
Wie das Wirtschaftsmagazin Business Korea nun unter Berufung auf Kontakte in der Industrie berichtet, werden die Probleme wohl von der Kombination aus dem verbauten Speicher-Controller und den Flash-Bausteinen verursacht. Voraussichtlich wird es dadurch nicht möglich sein, den Fehler mit einem Software-Update aus der Welt zu schaffen. Einige Nutzer hatten sich bereits enttäuscht zu Wort gemeldet, als auch nach dem Betriebssystem-Update zu iOS 8.1 keine Besserung eintrat.
Laut dem Bericht verbaut Apple in den 128-Gigabyte-Modellen des iPhone 6 Plus Triple-Level-Cell (TLC)-NAND-Flash. Bei diesem können drei Bit in einer Zelle gespeichert werden. Dadurch steigert sich die Speicherdichte, was bei einem Gerät wie dem iPhone 6 Plus zu Einsparungen beim Platz und beim Einkauf der Chips mit sich bringt.
Der Nachteil von TLC-NAND besteht darin, dass die Chips nicht so stabil arbeiten, wie beispielsweise MLC-Flash, bei dem lediglich zwei Bit pro Zelle abgelegt werden können. Apple setzte TLC-Komponenten in der Vergangenheit bereits in iPads ein. Wegen der höheren Stabilität griff das Unternehmen in iPhones aber eher auf MLC zurück.
Unklar ist derzeit noch, welche Folgen das Problem nach sich ziehen wird. Denkbar ist beispielsweise, dass Apple im für das Unternehmen schlimmsten Fall eine Rückruf-Aktion starten und zahlreiche Geräte komplett austauschen muss.
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