iPhone 6 soll haarigen Skandal bekommen - doch dran ist nichts
Jedes neue iPhone braucht seinen kleinen Skandal. Und da bisher nur das Bentgate beim iPhone 6 Plus zum Tragen kam und das Standardmodell ausblieb, kam, was kommen musste: Meldungen einiger Nutzer in den USA sorgte für eine neue Welle unter dem Hashtag #Hairgate beziehungsweise #Beardgate.
Den Berichten zufolge haben die fraglichen Anwender ein Problem mit dem Bereich, in dem die vordere Glasoberfläche auf die Aluminium-Schale aufsetzt. Dort soll eine winzige Lücke dafür verantwortlich sein, dass sich beim Telefonieren hin und wieder einzelne Haare festsetzen. Wird das Smartphone wieder vom Ohr genommen, reißen diese aus, was einen kurzen Schmerz zur Folge hat.
Einige Tweets, in denen davon die Rede ist, hatte ein Nutzer auf dem US-Portal 9to5mac eingestellt. In der Folge verbreitete sich die Meldung nach dem üblichen Schema durch die sozialen Netzwerke: Erst berichteten einige Anwender, ebenfalls betroffen zu sein, anschließend folgten weitere mit allerlei Scherzen. Schließlich griffen auch größere Medien das Thema auf.
Allerdings kann bei genauer Betrachtung letztlich festgestellt werden, dass es sich hier entweder um sehr wenige reale Fälle handelt oder die Berichte komplett ausgedacht sind, um Aufmerksamkeit zu erregen. Denn verschiedene Publikationen und Nutzer, die einen kritischen Blick auf solche Meldungen warfen, haben sich ihre Geräte inzwischen angesehen und festgestellt, dass es an der fraglichen Stelle keineswegs eine Lücke gibt, die groß genug ist, damit ein menschliches Haar hineinpasst. Vielmehr liegen die beiden Teile sehr dicht geschlossen aufeinander.
iPhone 6 und iPhone 6 Plus kaufen:
Einige Tweets, in denen davon die Rede ist, hatte ein Nutzer auf dem US-Portal 9to5mac eingestellt. In der Folge verbreitete sich die Meldung nach dem üblichen Schema durch die sozialen Netzwerke: Erst berichteten einige Anwender, ebenfalls betroffen zu sein, anschließend folgten weitere mit allerlei Scherzen. Schließlich griffen auch größere Medien das Thema auf.
Allerdings kann bei genauer Betrachtung letztlich festgestellt werden, dass es sich hier entweder um sehr wenige reale Fälle handelt oder die Berichte komplett ausgedacht sind, um Aufmerksamkeit zu erregen. Denn verschiedene Publikationen und Nutzer, die einen kritischen Blick auf solche Meldungen warfen, haben sich ihre Geräte inzwischen angesehen und festgestellt, dass es an der fraglichen Stelle keineswegs eine Lücke gibt, die groß genug ist, damit ein menschliches Haar hineinpasst. Vielmehr liegen die beiden Teile sehr dicht geschlossen aufeinander.
Kein Haarausfall bei Samsung
Hinzu kommt, dass es bei anderen Geräten tatsächlich Lücken gibt, die groß genug wären. Dies ist beispielsweise bei den Galaxy Note-Modellen von Samsung der Fall. Obwohl diese sich ebenfalls millionenfach verkauften, gab es keinerlei Beschwerden darüber, dass Nutzer um die Ohren herum plötzlich immer dünneres Haar bekommen hätten. Beim aktuellen Haar-Gate handelt es sich also um nichts anderes, als um eine erneute kleine Anekdote, mit der sich einige Personen im Rahmen eines aktuellen Hypes ins Gespräch bringen wollen.iPhone 6 und iPhone 6 Plus kaufen:
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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