Nexus-9-Teardown: Das Google-Tablet ist ein hartes Stück Arbeit
Das Reparatur-Portal iFixit hat sich das seit kurzem erhältliche neueste Google-Tablet Nexus 9 geschnappt und dieses fachgerecht zerlegt, um wie üblich dessen "Reparatur-Tauglichkeit" zu überprüfen. Und iFixit stellt dem von HTC gebauten Gerät kein gutes Zeugnis aus, mit drei von zehn möglichen Punkten ist das Tablet eher etwas für Profi-Bastler.
Kenner der so genannten Teardowns von iFixit wissen, dass das Portal beeindruckend schnell ist, wenn es um das fachgerechte Zerlegen von neuer Technik geht. So auch beim aktuellsten Nexus-Tablet mit 8,9 Zoll, für dessen Herstellung das taiwanesische Unternehmen HTC verantwortlich ist.
Danach ist der Akku an der Reihe und man stößt auf eine altbekannte Hürde: Klebstoff. HTC hat hier eher geklotzt statt gekleckert, entsprechend mühsam ist die Batterie des Nexus 9 abzulösen. Das ist zwar nicht gerade einfach, aber immerhin machbar, so iFixit. Der weitere Weg ins Innere des Geräts kann als Fummelei beschrieben werden, da man sich durch diverse Kupfer-Schutzabdeckungen, Klebeband und Kabel "kämpfen" muss.
Das bereits erwähnte Fazit von iFixit lautet drei von zehn möglichen Punkten (je mehr, desto leichter reparierbar): Wer sich ein Nexus 9 besorgt, der sollte insbesondere gut auf das Display aufpassen, da der Weg dorthin mühsam ist und auch dessen Austausch alles andere als einfach ist.
Vielversprechender Anfang
Und anfangs stieß iFixit auch auf keine großen Probleme, die Rückseite des Nexus 9 lässt sich sogar ohne Spezialwerkzeug lösen, dafür reichen "robuste Fingernägel." Dann ist aber schnell Schluss mit einfach, da die Kamera-Einheit gelöst werden muss und sich in weiterer Folge auch nicht mehr ohne weiteres anstecken lässt.Danach ist der Akku an der Reihe und man stößt auf eine altbekannte Hürde: Klebstoff. HTC hat hier eher geklotzt statt gekleckert, entsprechend mühsam ist die Batterie des Nexus 9 abzulösen. Das ist zwar nicht gerade einfach, aber immerhin machbar, so iFixit. Der weitere Weg ins Innere des Geräts kann als Fummelei beschrieben werden, da man sich durch diverse Kupfer-Schutzabdeckungen, Klebeband und Kabel "kämpfen" muss.
Bei Mainboard und Display wird es mühsam
Ist man einmal bis zum Mainboard durchgedrungen, dann zeigt sich eine weitere Besonderheit des Nexus 9: Die Komponenten sind kleinteilig, iFixit beklagt eine (zu) hohe Anzahl an einzelnen Platinen. Auch das Vordringen zum Bildschirm ist ein hartes Stück Arbeit, das Display lässt sich nämlich nur mit einer "irrsinnigen Menge an Hitze, Geduld und Stemmen" vom Gehäuse ablösen.Das bereits erwähnte Fazit von iFixit lautet drei von zehn möglichen Punkten (je mehr, desto leichter reparierbar): Wer sich ein Nexus 9 besorgt, der sollte insbesondere gut auf das Display aufpassen, da der Weg dorthin mühsam ist und auch dessen Austausch alles andere als einfach ist.
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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