Intel kauft sich groß in chinesischen Handy-Chiphersteller ein
Der Chiphersteller Intel kauft sich für einen Milliarden-Betrag in einen chinesischen Hersteller von Mobilfunk-Chips ein. Mit diesem will das Unternehmen Systems-on-Chip (SoC) produzieren, die einen Intel-Kern mit verschiedenen Funk-Technologien kombinieren.
1,5 Milliarden Dollar investiert der weltweit größte Halbleiter-Konzern in den Kauf einer 20-prozentigen Beteiligung an Tsinghua Holdings. Zu dieser gehört der Hersteller Spreadtrum, der unter anderem Mobilfunk-Modems herstellt. Bisher kombiniert die Firma diese in der Regel zu SoCs mit einem ARM-Kern.
Zukünftig sollen hier auch x86-Kerne mit den Funk-Elementen auf einem Bauteil sitzen. Das soll Intel einen weiteren Weg in den Mobile-Bereich ebnen, in dem das Unternehmen bisher noch nicht in gewünschtem Maße Fuß fassen konnte. Spreadtrum gehört zu den führenden Zulieferern chinesischer Handy-Hersteller, was Intel potenziell einen riesigen Markt eröffnen würde.
Aktuell geht man davon aus, dass der Zukauf der Beteiligung Anfang des kommenden Jahres über die Bühne gegangen sein wird. Die ersten fertigen Produkte sollen dann möglichst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres ausgeliefert werden. Ab diesem Zeitpunkt könnte es also sein, dass die zahlreichen chinesischen Smartphone-Produzenten auch mit x86-basierten Geräten aufwarten können.
Intel bemüht sich schon seit einiger Zeit, dem Konkurrenten ARM im Mobil-Bereich etwas entgegensetzen zu können. Um selbst Mobilfunk-Modems in die eigenen Chips integrieren zu können, hatte man beispielsweise den entsprechenden Konzernteil von Infineon aufgekauft und arbeitet auch schon länger mit Rockchip zusammen. Früchte trug dieses Engagement aber noch nicht. Der noch sehr dynamische Markt in China und anderen asiatischen Ländern könnte durch den jetzigen Deal aber durchaus als das lang ersehnte Sprungbrett dienen.
Zukünftig sollen hier auch x86-Kerne mit den Funk-Elementen auf einem Bauteil sitzen. Das soll Intel einen weiteren Weg in den Mobile-Bereich ebnen, in dem das Unternehmen bisher noch nicht in gewünschtem Maße Fuß fassen konnte. Spreadtrum gehört zu den führenden Zulieferern chinesischer Handy-Hersteller, was Intel potenziell einen riesigen Markt eröffnen würde.
Aktuell geht man davon aus, dass der Zukauf der Beteiligung Anfang des kommenden Jahres über die Bühne gegangen sein wird. Die ersten fertigen Produkte sollen dann möglichst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres ausgeliefert werden. Ab diesem Zeitpunkt könnte es also sein, dass die zahlreichen chinesischen Smartphone-Produzenten auch mit x86-basierten Geräten aufwarten können.
Intel bemüht sich schon seit einiger Zeit, dem Konkurrenten ARM im Mobil-Bereich etwas entgegensetzen zu können. Um selbst Mobilfunk-Modems in die eigenen Chips integrieren zu können, hatte man beispielsweise den entsprechenden Konzernteil von Infineon aufgekauft und arbeitet auch schon länger mit Rockchip zusammen. Früchte trug dieses Engagement aber noch nicht. Der noch sehr dynamische Markt in China und anderen asiatischen Ländern könnte durch den jetzigen Deal aber durchaus als das lang ersehnte Sprungbrett dienen.
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