Intel verleiht seinen PC- und Notebook-CPUs ordentlich Schwung
Die aktuelle Erholung des PC-Marktes verschafft dem weltweit größten Chiphersteller Intel eine Verschnaufpause in seiner Suche nach neuen Wachstums-Segmenten. Verschiedene Faktoren führten dazu, dass im letzten Quartal sogar der stärkste Umsatz der Unternehmensgeschichte verbucht werden konnte.
Immerhin 14,6 Milliarden Dollar konnte der Konzern in den vergangenen drei Monaten an Einnahmen erzielen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 13,5 Milliarden. Daraus resultierte letztlich eine stolze Summe von 3,3 Milliarden Dollar, die unter dem Strich als Reingewinn verbucht werden konnte. Mit einem solchen Ergebnis hatte im Vorfeld niemand gerechnet.
"Wir sind zufrieden mit den Fortschritten, die das Unternehmen macht", kommentierte Intel-Chef Brian Krzanich das Ergebnis. Überschwänglich klingt dies nicht. So führte er aus, dass es keinen Grund gebe, sich auf dem aktuellen Rekordergebnis auszuruhen. Es sei noch eine Menge zu tun, um die Produktpalette auf eine breite Palette neuer Märkte zu erweitern. Zumindest, so Krzanich, zeige sich anhand der Zahlen aber, dass man auf dem richtigen Weg sei.
Der Einstig in neue Bereiche kann aber nicht alles sein. Das zeigen Intels anhaltende, aber weitgehend vergebliche Versuche, im boomenden Mobile-Markt Fuß zu fassen. Seit Jahren versucht das Unternehmen hier, dem Platzhirsch ARM signifikante Marktanteile abzunehmen. In dem Bereich kommt man inzwischen zwar auf einen Umsatz von einer Milliarde Dollar, doch die Anstrengungen, dies zu erreichen, sind so groß, dass dabei auch gleich eine Milliarde Dollar operativer Verlust zu Buche schlägt. Finanzchef Stacy J. Smith sieht den Konzern aber auf einem guten Weg, das Ziel zu erreichen, mit seinen Chips bis zum Jahresende in 40 Millionen Tablets präsent zu sein.
Rund zwei Drittel des Umsatzes macht Intel aber nach wie vor über den PC-Markt. Hier sieht es Smith weiterhin als wichtigste Aufgabe an, den klassischen Computer ein gutes Stück weit neu zu erfinden, damit dieses Segment für die Verbraucher wieder interessanter wird. Angesichts einer Reihe neuer Modelle, die sich besser gegen die Konkurrenz aus dem Mobile-Markt behaupten können, stabilisiert sich der PC-Markt derzeit wieder. Bei Intel schlug sich das in einer Umsatzsteigerung um 9 Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar in dem Bereich nieder.
Deutlich agiler zeigt sich Intel derweil schon bei der Ausstattung von Datenzentren mit seinen Server-Chips. Immer mehr und größere Einrichtungen dieser Art werden von der Entwicklung des Internets gefordert. Dem Halbleiterkonzern bringt dies eine satte Umsatzsteigerung um 16 Prozent in dem Segment, womit inzwischen ein Viertel der Einnahmen hier generiert werden.
"Wir sind zufrieden mit den Fortschritten, die das Unternehmen macht", kommentierte Intel-Chef Brian Krzanich das Ergebnis. Überschwänglich klingt dies nicht. So führte er aus, dass es keinen Grund gebe, sich auf dem aktuellen Rekordergebnis auszuruhen. Es sei noch eine Menge zu tun, um die Produktpalette auf eine breite Palette neuer Märkte zu erweitern. Zumindest, so Krzanich, zeige sich anhand der Zahlen aber, dass man auf dem richtigen Weg sei.
Der Einstig in neue Bereiche kann aber nicht alles sein. Das zeigen Intels anhaltende, aber weitgehend vergebliche Versuche, im boomenden Mobile-Markt Fuß zu fassen. Seit Jahren versucht das Unternehmen hier, dem Platzhirsch ARM signifikante Marktanteile abzunehmen. In dem Bereich kommt man inzwischen zwar auf einen Umsatz von einer Milliarde Dollar, doch die Anstrengungen, dies zu erreichen, sind so groß, dass dabei auch gleich eine Milliarde Dollar operativer Verlust zu Buche schlägt. Finanzchef Stacy J. Smith sieht den Konzern aber auf einem guten Weg, das Ziel zu erreichen, mit seinen Chips bis zum Jahresende in 40 Millionen Tablets präsent zu sein.
Rund zwei Drittel des Umsatzes macht Intel aber nach wie vor über den PC-Markt. Hier sieht es Smith weiterhin als wichtigste Aufgabe an, den klassischen Computer ein gutes Stück weit neu zu erfinden, damit dieses Segment für die Verbraucher wieder interessanter wird. Angesichts einer Reihe neuer Modelle, die sich besser gegen die Konkurrenz aus dem Mobile-Markt behaupten können, stabilisiert sich der PC-Markt derzeit wieder. Bei Intel schlug sich das in einer Umsatzsteigerung um 9 Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar in dem Bereich nieder.
Core M soll's reißen
Deutliche Impulse sollen nun bald die neuen Core M-Prozessoren bringen, die hohe Leistungswerte bei geringem Energieverbrauch, einer niedrigen Wärmeentwicklung und einem nicht zu hohen Preis versprechen. Diese sollen die Grundlage für Intel-basierte Systeme bilden, die hinsichtlich der Kompaktheit mit ARM-Geräten mithalten können, diese aber bei der Performance klar übertreffen.Deutlich agiler zeigt sich Intel derweil schon bei der Ausstattung von Datenzentren mit seinen Server-Chips. Immer mehr und größere Einrichtungen dieser Art werden von der Entwicklung des Internets gefordert. Dem Halbleiterkonzern bringt dies eine satte Umsatzsteigerung um 16 Prozent in dem Segment, womit inzwischen ein Viertel der Einnahmen hier generiert werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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