Oculus will VR-Technologien in Sonnenbrillen unterbringen
Virtual Reality (VR)-Systeme bilden heute noch eine sehr kleine Nische, doch das soll sich in Zukunft ändern. Davon ist zumindest Brendan Iribe, Chef von Oculus, zutiefst überzeugt. In einigen Jahren sollen diese Technologien ein sehr breites Anwendungs-Spektrum haben.
Aktuell stehen natürlich Spiele im Vordergrund, da sich die Nutzer hier ohnehin schon durch virtuelle Welten bewegen. VR-Systeme wie die Oculus Rift und ihre Weiterentwicklungen sollen hier in der nächsten Zeit für starke Veränderungen sorgen. "Ich glaube fest daran, dass das Spielen auf einem 3D-Monitor sich in fünf bis zehn Jahren so anfühlen wird, als wenn man heute auf einem 8-Bit-System spielt", sagte Iribe gegenüber der indischen Wirtschaftszeitung Economic Times.
Iribe hat bereits mobile VR-Systeme im Blick, in denen sich die gesamte Technologie quasi in einer Sonnenbrille versteckt. "Mobile VR wird den Zugang deutlich einfacher machen", ist der Oculus-Chef überzeugt. Sie sei einfacher zu benutzen und kann problemlos auch in Gruppen eingesetzt werden. Dadurch sollen auch Nutzer angesprochen werden, die sonst eher nicht mit der Technologie in Berührung gekommen wären.
Die Weiterentwicklung der Technologie soll dabei aber auch neue Anwendungsbereiche eröffnen. Iribe rechnet beispielsweise damit, dass Virtual Reality zukünftig auch im Internet und auf mobilen Plattformen eine größere Rolle spielen wird. Um hier möglichst gute Startbedingungen zu haben, arbeitet man bei Oculus auch an der Integration verschiedener Technologien, wie beispielsweise das Tracking von Augen-, Hand- und Mundbewegungen. Aber nicht alles an Entwicklungs-Arbeit läuft allein bei dem Unternehmen. Oculus investierte beispielsweise kürzlich 31 Millionen Dollar in die University of Maryland, um die akademische Forschung in dem Bereich voranzubringen.
Mobile VR
Dem Nutzer werde es dann relativ normal vorkommen, selbst in den künstlichen Umgebungen viel präsenter zu sein. Die heute bekannten VR-Brillen, die in fester Verbindung mit einem leistungsfähigen Computer stehen und von diesem mit Bildern der Spielwelt versorgt werden, sollen dabei aber nur eine Kategorie unter den zukünftigen VR-Systemen darstellen.Iribe hat bereits mobile VR-Systeme im Blick, in denen sich die gesamte Technologie quasi in einer Sonnenbrille versteckt. "Mobile VR wird den Zugang deutlich einfacher machen", ist der Oculus-Chef überzeugt. Sie sei einfacher zu benutzen und kann problemlos auch in Gruppen eingesetzt werden. Dadurch sollen auch Nutzer angesprochen werden, die sonst eher nicht mit der Technologie in Berührung gekommen wären.
Die Weiterentwicklung der Technologie soll dabei aber auch neue Anwendungsbereiche eröffnen. Iribe rechnet beispielsweise damit, dass Virtual Reality zukünftig auch im Internet und auf mobilen Plattformen eine größere Rolle spielen wird. Um hier möglichst gute Startbedingungen zu haben, arbeitet man bei Oculus auch an der Integration verschiedener Technologien, wie beispielsweise das Tracking von Augen-, Hand- und Mundbewegungen. Aber nicht alles an Entwicklungs-Arbeit läuft allein bei dem Unternehmen. Oculus investierte beispielsweise kürzlich 31 Millionen Dollar in die University of Maryland, um die akademische Forschung in dem Bereich voranzubringen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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