Swatch-Chef Nick Hayek Jr. gibt Smartwatches derzeit keine Zukunft
Die Swatch Group, der weltweit größte Hersteller von Fertiguhren, wurde lange Zeit als Apple-Partner in Sachen Smartwatch gehandelt. Doch das war offenbar eine Fehlinformation, da Nick Hayek Jr., Chef des Schweizer Konzerns, alles andere als ein Fan dieser verhältnismäßig neuen Geräteklasse ist.
Nick Hayek Jr., Sohn des legendären Firmengründers Nicolas Hayek, hat sich einem Bericht von TechCrunch zufolge kritisch zum jüngsten Smartwatch-Trend geäußert. Laut einer Quelle im Unternehmen vertrete der Swatch-Group-CEO die "hartnäckige" Meinung, dass man diesen Trend auslassen müsse und wird.
Als einen Grund dafür nennt der Informant das "SPOT"-Projekt ("Smart Personal Objects Technology"), an dem man vor etwa zehn Jahren beteiligt war, Hayek Jr. sei diesbezüglich ein "gebranntes Kind." Wie es heißt, sagte der Swatch-Chef, "dass er den Smartwatches keine Zukunft gebe und die Swatch Group sich da raushalten werde".
Das bedeutet, dass sich auch andere Swatch-Töchterunternehmen aus dieser Klasse raushalten werden und das sind viele bekannte Namen wie Omega, Longines und Tissot. Swatch kann sich das aber auch durchaus leisten, da man auch über hauseigene Zulieferunternehmen zahlreiche Smartwatch-Hersteller mit Komponenten beliefert.
Gegenüber der NZZ schloss Hayek Jr. zwar noch keine Konzern-eigene Smartwatch aus, intern sieht die Sache aber wohl anders aus. Ein Argument dagegen sei auch, dass er keine "Killer-Applikation" erkennen könne, da die meisten Anwendungen nach wie vor besser über Smartphones funktionierten.
Siehe auch: Apple Watch muss ebenfalls einmal am Tag aufgeladen werden
Als einen Grund dafür nennt der Informant das "SPOT"-Projekt ("Smart Personal Objects Technology"), an dem man vor etwa zehn Jahren beteiligt war, Hayek Jr. sei diesbezüglich ein "gebranntes Kind." Wie es heißt, sagte der Swatch-Chef, "dass er den Smartwatches keine Zukunft gebe und die Swatch Group sich da raushalten werde".
Das bedeutet, dass sich auch andere Swatch-Töchterunternehmen aus dieser Klasse raushalten werden und das sind viele bekannte Namen wie Omega, Longines und Tissot. Swatch kann sich das aber auch durchaus leisten, da man auch über hauseigene Zulieferunternehmen zahlreiche Smartwatch-Hersteller mit Komponenten beliefert.
Akkulaufzeit als Hauptproblem
Hayek Jr. Hatte bereits vergangene Woche kurz nach der Vorstellung der Apple Watch gegenüber den Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) seine Zweifel angemeldet. Kritik äußerte er vor allem in Richtung der Akkulaufzeit, über die Apple bei der Vorstellung kein Wort verloren habe. Das sei für ihn ein Indiz gewesen, dass die Kalifornier sich dem öffentlichen Druck gebeugt und ein unfertiges Produkt präsentiert hätten. Eine Uhr, die täglich aufgeladen werden müsse, sei "nicht attraktiv".Gegenüber der NZZ schloss Hayek Jr. zwar noch keine Konzern-eigene Smartwatch aus, intern sieht die Sache aber wohl anders aus. Ein Argument dagegen sei auch, dass er keine "Killer-Applikation" erkennen könne, da die meisten Anwendungen nach wie vor besser über Smartphones funktionierten.
Siehe auch: Apple Watch muss ebenfalls einmal am Tag aufgeladen werden
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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