Swatch-Smartwatch kommt Anfang 2015, Apple aber nicht an Bord
Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch hat erst vor kurzem dementiert, dass man mit dem IT-Giganten Apple an einer gemeinsamen Smartwatch arbeitet. Das bedeutet aber nicht, dass man keine "intelligente" Uhr in Planung hat. Swatch-Gründer Nick Hayek hat bestätigt, dass man die schon jetzt verfügbaren "Swatch Touch"-Uhren "smarter" machen wird.
Nick Hayek, Gründer und Chef der Uhrenschmiede Swatch, hat in einem Interview mit der Sonntagsausgabe der Neuen Zürcher Zeitung (via Reuters) bestätigt, dass sein Unternehmen ab Anfang des nächsten Jahres eigene Smartwatches verkaufen wird. Allerdings wird es keine vollständig neue Uhr sein, da die zusätzlichen Funktionen in die bereits seit einer Weile erhältliche Swatch Touch integriert werden.
Swatch interpretiert den Begriff Smartwatch allerdings in Richtung Fitness: Denn die Swatch Touch soll zahlreiche Sensoren bekommen, die Grundfunktion soll aber erhalten bleiben: "Sie bleibt eine Uhr", so Hayek zur NZZ am Sonntag.
Die angebliche Kooperation mit Apple hat Hayek bereits vergangene Woche dementiert und gemeint, dass man selbst genügend Knowhow auf diesem Gebiet habe, eine Partnerschaft sei deshalb nicht nötig. Er verwies zudem auf den Umstand, dass die zur Swatch Group gehörende Tochterfirma EM Microelectronic bereits zahlreiche andere Unternehmen mit Modulen für Fitnessarmbänder beliefere.
Swatch interpretiert den Begriff Smartwatch allerdings in Richtung Fitness: Denn die Swatch Touch soll zahlreiche Sensoren bekommen, die Grundfunktion soll aber erhalten bleiben: "Sie bleibt eine Uhr", so Hayek zur NZZ am Sonntag.
Keine Abhängigkeit
Hayek ging außerdem kurz darauf ein, warum man als eine der bekanntesten Uhrenmarken der Welt nicht mit einem großen Konzern aus der IT-Industrie kooperieren will: Man will nicht von Software sowie Anwendungen anderer Konzerne abhängig sein. Stattdessen will Swatch alles in Eigenregie aufziehen, das betrifft in erster Linie "elektronische Komponenten." Man kann annehmen, dass diese angestrebte Unabhängigkeit auch dazu dient, dass Swatch auf den gängigen mobilen Plattformen eigene dazugehörige Apps anbieten kann.Die angebliche Kooperation mit Apple hat Hayek bereits vergangene Woche dementiert und gemeint, dass man selbst genügend Knowhow auf diesem Gebiet habe, eine Partnerschaft sei deshalb nicht nötig. Er verwies zudem auf den Umstand, dass die zur Swatch Group gehörende Tochterfirma EM Microelectronic bereits zahlreiche andere Unternehmen mit Modulen für Fitnessarmbänder beliefere.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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