Doom über ungesicherte Netz-Schnittstelle auf Druckern installiert
Probleme, die die zunehmende Vernetzung von Geräten mit sich bringt, können zuweilen sehr praktisch präsentiert werden. Aktuell nutzten Sicherheits-Forscher die Fernwartungs-Möglichkeiten von Druckern aus, um den alten Shooter Doom auf den Systemen zu installieren.
Immer mehr Geräte werden derzeit mit eigenen Netzanbindungen ausgestattet. Doch während klassische Computer und die immer zahlreicher werdenden Mobilgeräte inzwischen in Sachen Sicherheit recht gut gerüstet sind und auch halbwegs regelmäßig Patches erhalten, sieht dies mit dem neu entstehenden so genannten "Internet of Things" anders aus.
In der letzten Zeit machten vor allem die zahlreichen Router damit Schlagzeilen, dass veraltete Firmwares und schlichte Nachlässigkeiten im Design für massive Sicherheitsprobleme sorgten. Diese Probleme dürften immer weiter zunehmen, je mehr andere Systeme vernetzt werden. Aktuell hat es nun eben netzwerkfähige Drucker aus Canons Pixma-Reihe getroffen.
Diese warten mit einem Web-Interface auf, über das Füllstände eingesehen, Testseiten gedruckt und Firmware-Updates durchgeführt werden können. Auf dieses kann dabei ohne zusätzliche Authentifizierung zugegriffen werden. Dass der maximale Schaden, der dadurch angerichtet werden kann, sich nicht auf den Druck hunderter Testseiten beschränkt, belegten Sicherheits-Forscher des britischen Sicherheits-Unternehmens Context Information Security. Da über die Schnittstelle auch angegeben werden kann, wo der Drucker nach Firmware-Updates sucht, konnte ihm eine gefälschte Aktualisierung untergeschoben werden.
Um auf diesem Weg Malware in die Drucker zu pflanzen, muss lediglich eine nicht besonders starke Verschlüsselung aufgebrochen werden. Dass dies prinzipiell möglich ist, zeigten die Experten, indem sie ein Gerät mit einer Firmware ausstatten, die das Spiel Doom auf den kleinen Status-Displays laufen ließ.
Da die meisten Drucker sich derzeit in einem LAN befinden und durch die NAT-Architektur nicht einfach aus dem Internet erreichbar sind, sollte sich das Problem zumindest in Grenzen halten. Doch bei einem Test-Scan wurden trotzdem tausende Geräte gefunden, die von außen ansprechbar und für ein entsprechendes Firmware-Update empfänglich waren. Aber auch Geräte hinter einem Router lassen sich im Zweifel auffinden, indem ein Rechner im lokalen Netz als Proxy genutzt wird. Hier müsste man den Anwender nur auf eine Seite locken, die sich per JavaScript dann im LAN auf die Suche macht. Der Einrichtung eines Botnetzes stünde dann im Grunde wenig im Weg.
In der letzten Zeit machten vor allem die zahlreichen Router damit Schlagzeilen, dass veraltete Firmwares und schlichte Nachlässigkeiten im Design für massive Sicherheitsprobleme sorgten. Diese Probleme dürften immer weiter zunehmen, je mehr andere Systeme vernetzt werden. Aktuell hat es nun eben netzwerkfähige Drucker aus Canons Pixma-Reihe getroffen.
Diese warten mit einem Web-Interface auf, über das Füllstände eingesehen, Testseiten gedruckt und Firmware-Updates durchgeführt werden können. Auf dieses kann dabei ohne zusätzliche Authentifizierung zugegriffen werden. Dass der maximale Schaden, der dadurch angerichtet werden kann, sich nicht auf den Druck hunderter Testseiten beschränkt, belegten Sicherheits-Forscher des britischen Sicherheits-Unternehmens Context Information Security. Da über die Schnittstelle auch angegeben werden kann, wo der Drucker nach Firmware-Updates sucht, konnte ihm eine gefälschte Aktualisierung untergeschoben werden.
Um auf diesem Weg Malware in die Drucker zu pflanzen, muss lediglich eine nicht besonders starke Verschlüsselung aufgebrochen werden. Dass dies prinzipiell möglich ist, zeigten die Experten, indem sie ein Gerät mit einer Firmware ausstatten, die das Spiel Doom auf den kleinen Status-Displays laufen ließ.
Da die meisten Drucker sich derzeit in einem LAN befinden und durch die NAT-Architektur nicht einfach aus dem Internet erreichbar sind, sollte sich das Problem zumindest in Grenzen halten. Doch bei einem Test-Scan wurden trotzdem tausende Geräte gefunden, die von außen ansprechbar und für ein entsprechendes Firmware-Update empfänglich waren. Aber auch Geräte hinter einem Router lassen sich im Zweifel auffinden, indem ein Rechner im lokalen Netz als Proxy genutzt wird. Hier müsste man den Anwender nur auf eine Seite locken, die sich per JavaScript dann im LAN auf die Suche macht. Der Einrichtung eines Botnetzes stünde dann im Grunde wenig im Weg.
Thema:
Preisvergleich Doom: The Dark Ages (PC)
Neue Videos zu Doom
- Total Chaos: Beliebte Doom-Mod als eigenständiges Spiel erschienen
- Konkurrenz für Doom? Der Painkiller-Reboot im Launch-Trailer
- Doom: The Dark Ages - Das Dämonen-Gemetzel im Launch-Trailer
- Doom: The Dark Ages - Neuer Trailer verspricht eine epische Story
- Doom: The Dark Ages - Release-Termin und brutale Action im Trailer
Beliebte Doom-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
- Doom
- Call of Duty-Themenspecial
- Battlefield-Themenspecial
- Counter-Strike-Themenspecial
- Duke Nukem-Themenspecial
- Half-Life-Themenspecial
- Halo-Themenspecial
- E3-Themenspecial
- Gamescom-Themenspecial
- Steam-Themenspecial
- PlayStation 4-Themenspecial
- PlayStation 5-Themenspecial
- Xbox One-Themenspecial
- Xbox Series X-Themenspecial
- Nintendo Switch 2-Themenspecial
- News zu weiteren Spielen
Beliebt im Preisvergleich
- Ego-Shooter:
Neue Nachrichten
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen