Lords of the Fallen: Ein Spiel, das man hassen und lieben wird
"Lords of the Fallen" ist ein knallhartes Single-Player-Action-Rollenspiel in bester "Dark Souls"-Manier. Wie sein großes Vorbild ist auch "Lords of the Fallen" teilweise frustrierend schwer. Ohne gelegentliches Ableben scheint hier kein Erfolg in Sicht. Wir haben es uns auf der Gamescom näher angesehen.
Anstatt stupiden Gemetzels durch Feindeshorden stellt jeder Feindkontakt eine neue Herausforderung dar, wobei es die Entwickler immer schaffen den schmalen Grat zwischen "sauschwer" und "unfair" zu meistern. Neben der Auswahl des Zeitpunktes für ein Angriffs- oder Verteidigungsmanöver ist die Wahl der richtigen Waffe mindestens genauso von Bedeutung, denn kein Gegner gleicht in seinen Fähigkeiten und Resistenzen dem anderen.
Ein gigantischer Hammer sorgt beispielsweise zwar für den nötigen Wumms, ist aber durch die verlangsamte Beweglichkeit gegen kleine und agile Feinde nahezu wirkungslos. Im Gegensatz dazu ist die Benutzung von Dolchen und Kurzschwertern gegen behäbige Feinde von essenzieller Bedeutung: Nur ein gut getimter Angriff auf die Trefferzonen bringt den sonst übermächtigen Gegner zu Fall.
Die auf der Messe gezeigte Demo fand auf der sehr düster wirkenden Dämonenseite der Spielwelt statt. Harkyn hatte gerade die "Brücke zwischen den Dimensionen" überschritten, um sich einem Boss, dem "Guardian", zu stellen. Doch vorher gilt es einen Zwischenboss zu beseitigen, der ihm den Weg versperrt. Nach einer stimmungsvollen Zwischensequenz und einigen wirkungslosen Treffern erklärt Tomasz Gop, dass einige Dämonen im Spiel nur erfolgreich besiegt werden können, wenn der Spieler im Vorfeld ihre sich in Urnen befindenden Herzen aufsammelt.
Auch sei es wichtig die richtigen Fähigkeiten zu wählen, erklärt Gop. Der gezeigte Cleric hat zum Beispiel die Möglichkeit, einen "Heilzauber über Zeit" zu wirken, um den Attacken der Feinde langfristig nicht zum Opfer zu fallen. Dies ist auch bitter nötig, da man bei schweren Treffern gut drei Viertel seiner Lebenspunkte verliert.
Abseits der Kämpfe legt "Lords of the Fallen" viel Wert auf die Erkundung der Spielewelt. Auf der Suche nach neuen Waffen und Rüstungen sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Entwickler Deck13 und CI Games versprechen eine abwechslungsreiche Welt mit versteckten Pfaden, geheimen Wegen und vielen Überraschungen.
Lords of the Fallen erscheint am 31. Oktober 2014 für Playstation 4, Xbox One und PC.
Der Tod, ein ständiger Begleiter
Während der knapp 30-minütigen Präsentation segnete der Charakter von Executive Producer Tomasz Gop, welcher auch schon als Producer an Witcher 2 beteiligt war, nicht nur einmal das Zeitliche. Diese aus anderen Genrevertretern bekannte "Trial-and-Error"-Methode bringt den Spieler regelrecht zum Verzweifeln, schafft es aber auch immer wieder, ihn neu zu motivieren, an seiner Taktik zu feilen.Anstatt stupiden Gemetzels durch Feindeshorden stellt jeder Feindkontakt eine neue Herausforderung dar, wobei es die Entwickler immer schaffen den schmalen Grat zwischen "sauschwer" und "unfair" zu meistern. Neben der Auswahl des Zeitpunktes für ein Angriffs- oder Verteidigungsmanöver ist die Wahl der richtigen Waffe mindestens genauso von Bedeutung, denn kein Gegner gleicht in seinen Fähigkeiten und Resistenzen dem anderen.
Ein gigantischer Hammer sorgt beispielsweise zwar für den nötigen Wumms, ist aber durch die verlangsamte Beweglichkeit gegen kleine und agile Feinde nahezu wirkungslos. Im Gegensatz dazu ist die Benutzung von Dolchen und Kurzschwertern gegen behäbige Feinde von essenzieller Bedeutung: Nur ein gut getimter Angriff auf die Trefferzonen bringt den sonst übermächtigen Gegner zu Fall.
Die Story
Der Spieler schlüpft in die Rolle Harkyns, einem verurteilten Kriminellen, in dessen Welt jeder Straftäter mit einem Tattoo im Gesicht gekennzeichnet ist. Gebrandmarkt mit den Sünden der Vergangenheit macht sich Harkyn auf den Weg, die Menschheit zu retten. Denn gerade als die Herrscher der Menschen kurz davor sind, einen Weg zu finden, das Böse ein für alle Mal zu verbannen, starten die Rhogar Lords, unter der Führung eines Gottes, einen Angriff auf die Menschheit. Der Kampf des Helden findet in zwei Dimensionen statt, dem Menschen- und Dämonenreich. Beide unterscheiden sich in Leveldesign und Atmosphäre stark voneinander.Die auf der Messe gezeigte Demo fand auf der sehr düster wirkenden Dämonenseite der Spielwelt statt. Harkyn hatte gerade die "Brücke zwischen den Dimensionen" überschritten, um sich einem Boss, dem "Guardian", zu stellen. Doch vorher gilt es einen Zwischenboss zu beseitigen, der ihm den Weg versperrt. Nach einer stimmungsvollen Zwischensequenz und einigen wirkungslosen Treffern erklärt Tomasz Gop, dass einige Dämonen im Spiel nur erfolgreich besiegt werden können, wenn der Spieler im Vorfeld ihre sich in Urnen befindenden Herzen aufsammelt.
Auch sei es wichtig die richtigen Fähigkeiten zu wählen, erklärt Gop. Der gezeigte Cleric hat zum Beispiel die Möglichkeit, einen "Heilzauber über Zeit" zu wirken, um den Attacken der Feinde langfristig nicht zum Opfer zu fallen. Dies ist auch bitter nötig, da man bei schweren Treffern gut drei Viertel seiner Lebenspunkte verliert.
Drei Klassen
Der Hauptcharakter kann als einer von drei Klassen gespielt werden: Kleriker, Krieger oder Schurke. Jede Klasse gibt dem Spieler mit eigenem Talentbaum und Spezialangriffen die Chance, seinen individuellen Spielstil zu entwickeln. Die Klassen lassen sich im Spielverlauf beliebig wechseln, ohne dass ein Neubeginn nötig wäre. Außerdem besitzen Waffen und Rüstungen neben Angriffs- und Verteidigungswerten auch besondere Perks. Der Hammer etwa erzeugt einen AoE-Bereich, welcher jedem Gegner Leben entzieht, der sich darin aufhält.Abseits der Kämpfe legt "Lords of the Fallen" viel Wert auf die Erkundung der Spielewelt. Auf der Suche nach neuen Waffen und Rüstungen sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Entwickler Deck13 und CI Games versprechen eine abwechslungsreiche Welt mit versteckten Pfaden, geheimen Wegen und vielen Überraschungen.
Lords of the Fallen erscheint am 31. Oktober 2014 für Playstation 4, Xbox One und PC.
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