Pinterest erweitert Foto-Netzwerk um Messaging-Funktionen
Das Foto-Netzwerk Pinterest hat in dieser Woche eine neue Kontaktmöglichkeit für die Nutzer eingeführt: die neue direkte Option zum Austausch von Nachrichten heißt Messages und bietet den Nutzern die Möglichkeit, sich direkt und privat auszutauschen.
Die neue Chat-Funktion von Pinterest erhält mit einem Update ab sofort in den mobilen Clients für Android, iOS und Windows Phone Einzug. Auch in der Web-Version kann man auf die Messaging-Funktion zugreifen. Damit wird der Austausch zwischen den Nutzern erweitert, da bisher nur die öffentliche Kommentarfunktion für die Kommunikation zwischen den Nutzern zur Verfügung stand. Pinterest erhofft sich damit die Interaktion zwischen den Nutzer zu erhöhen.
Pinterest gehört in den USA zu den beliebtesten 20 sozialen Netzwerken und wird gleichermaßen von Unternehmen wie von Privatpersonen genutzt. Derzeit soll es weltweit rund 60 Millionen Nutzer geben.
Privater Austausch, mehr Interaktion gewünscht
Ebenso wichtig dürfte für das Netzwerk aber auch sein, dass andere Social-Networks ihren Anwendern ähnliche Optionen für eine privaten Austausch ermöglichen. Messenger oder zumindest der private Austausch von Nachrichten sind mittlerweile in eigentlich jedem größeren sozialen Netzwerk integriert.Unterhaltung über Pins führen
Die Chats bei Pinterest hängen direkt an den einzelnen Pins der Nutzer. Sie können zwischen Einzelpersonen oder in Gruppen jeweils zu einem Pin eröffnet werden - eine Unterhaltung kann also nicht von User-Account zu User-Account sondern nur über die Pin-Bords beginnen.Pinterest gehört in den USA zu den beliebtesten 20 sozialen Netzwerken und wird gleichermaßen von Unternehmen wie von Privatpersonen genutzt. Derzeit soll es weltweit rund 60 Millionen Nutzer geben.
Rechtliche Probleme
In Deutschland ist der Dienst noch nicht so weit verbreitet, was unter anderem auch mit der Problematik des unterschiedlichen Urheberrechts einhergeht. Der Dienst setzt auf die Nutzung von Bildern, wobei in den USA eine Nutzung aufgrund des so genannten Fair-Use-Abkommens auch ohne die vorherige Erlaubnis des eigentlichen Urhebers ermöglicht wird. In Deutschland hingehen setzt man sich einer Abmahnung aus, falls man Bilder veröffentlicht, bei denen einem die Rechte dazu fehlen.
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