Mozilla: Nutzernamen und Passwörter von Entwicklern lagen offen
Die Firefox-Macher haben E-Mails und verschlüsselte Passwörter von rund 76.000 Mitgliedern des Mozilla Developer Networks (MDN) veröffentlicht, nach eigenen Angaben ist das "versehentlich" passiert. Beim Bereinigungsprozess der Datenbank sei es zu einem Fehler gekommen, weshalb die Informationen, darunter 4000 verschlüsselte Passwörter, einsehbar waren.
Betroffen waren rund 76.000 E-Mail-Adressen von registrierten Entwicklern sowie rund 4000 verschlüsselte Passwörter. Peters: "Sobald wir davon erfahren haben, wurde die Datenbankdump-Datei sofort von den Servern entfernt und der Prozess, der den Auszug generiert, deaktiviert, um eine weitere Offenlegung zu verhindern."
Stormy Peters entschuldigt sich im Namen der Mozilla Foundation "zutiefst" für dieses Datenleck, man sei schließlich bekannt für den Einsatz für Privatsphäre und Sicherheit. Nach den ersten sofort durchgeführten Maßnahmen werde man sich für die Zukunft bestehende Prozesse und Prinzipien genauestens ansehen, um die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas noch einmal passiert, zu minimieren.
Lücke bestand 30 Tage lang
Die Nutzer/Passwort-Kombinationen, die aufgrund eines internen Fehlers in der Datenbank offengelegt worden sind, seien laut Blog-Angaben von Stormy Peters, Director of Developer Relations bei Mozilla, ab dem 23. Juni für 30 Tage einsehbar gewesen (via ZDNet). Vor zehn Tagen sei das Leck bemerkt und eine Untersuchung eingeleitet worden.Betroffen waren rund 76.000 E-Mail-Adressen von registrierten Entwicklern sowie rund 4000 verschlüsselte Passwörter. Peters: "Sobald wir davon erfahren haben, wurde die Datenbankdump-Datei sofort von den Servern entfernt und der Prozess, der den Auszug generiert, deaktiviert, um eine weitere Offenlegung zu verhindern."
Vermutlich ohne Folgen
Sie schreibt außerdem, dass man auf dem Server keine verdächtigen Aktivitäten feststellen konnte, sicher sei man aber nicht, ob es nicht doch einen Zugriff auf diese Datensätze gegeben hat. Die betroffenen Entwickler seien bereits informiert worden, all jenen, bei denen die Passwort-Hashes (salted) offen lagen, wurde nahegelegt, diese auch auf anderen Seiten zu ändern - sofern ein Passwort mehrfach verwendet worden oder auch nur ähnlich ist.Stormy Peters entschuldigt sich im Namen der Mozilla Foundation "zutiefst" für dieses Datenleck, man sei schließlich bekannt für den Einsatz für Privatsphäre und Sicherheit. Nach den ersten sofort durchgeführten Maßnahmen werde man sich für die Zukunft bestehende Prozesse und Prinzipien genauestens ansehen, um die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas noch einmal passiert, zu minimieren.
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