Weg mit der Brille: Display-Prototyp gleicht Fehlsichtigkeit aus
Egal wie scharf herkömmliche Displays auch auflösen: Menschen mit Sehschwäche werden ohne Brille oder Kontaklinsen kein klares Bild zu sehen bekommen. Ein Forscherteam hat jetzt einen Display-Prototyp vorgestellt, der sich auf verschiedene Fehlsichtigkeiten einstellt.
Der Versuchsaufbau
Mit ihrer Methode wollen die Forscher direkten Einfluss auf die Lichtmenge nehmen können, die jedes einzelne Pixel aussendet. Diese "angepassten" Lichtstrahlen sollen dann von einem Filter, der über dem Display angebracht wurde, so auf die Retina des Betrachters gelenkt werden, dass dort ein scharfes Bild entsteht. Dieses System setzt aktuell allerdings voraus, dass im Vorhinein umfassende Daten über die Sehschwäche des Nutzers eingegeben werden.
Für die Forschungsarbeiten wurde dabei unter anderem ein Selbstporträt des Malers Vincent Van Gogh gewählt, das anschließend an unterschiedliche Testvoraussetzungen angepasst wurde. Das Ergebnis wurde dann in einem Versuchsaufbau mit einem modifizierten iPod Touch und einer Canon-DSLR-Kamera überprüft, mit deren Fokus-Funktion verschiedene Sehschwächen simuliert wurden.
Jetzt geht es darum, die ersten Erfolge in einen Prototyp zu übertragen, der auch im Alltag zuverlässig individuelle Sehschwächen ausgleichen kann. Bis alle Probleme behoben werden können, werden wohl noch ein paar Jahre vergehen. Displays, die verschiedenste Sehschwächen einfach direkt ausgleichen, klingen aber wohl für die meisten nach einer echt scharfen Zukunftsvision.
Voller Durchblick ohne Hilfe
Die Technologie, die von Forschern der Berkeley-Universität in Zusammenarbeit mit dem MIT und Microsoft entwickelt wird, soll es Nutzer mit Sehschwächen erlauben, beim Blick auf Fernseher oder Laptops komplett auf eine Sehhilfe verzichten zu können. Dies soll möglich werden, indem die angezeigten Bilder mit einer Kombination aus speziellen Algorithmen und einem Licht-Filter an individuelle Sehfehler angepasst werden.
Der Versuchsaufbau
Mit ihrer Methode wollen die Forscher direkten Einfluss auf die Lichtmenge nehmen können, die jedes einzelne Pixel aussendet. Diese "angepassten" Lichtstrahlen sollen dann von einem Filter, der über dem Display angebracht wurde, so auf die Retina des Betrachters gelenkt werden, dass dort ein scharfes Bild entsteht. Dieses System setzt aktuell allerdings voraus, dass im Vorhinein umfassende Daten über die Sehschwäche des Nutzers eingegeben werden.
Für die Forschungsarbeiten wurde dabei unter anderem ein Selbstporträt des Malers Vincent Van Gogh gewählt, das anschließend an unterschiedliche Testvoraussetzungen angepasst wurde. Das Ergebnis wurde dann in einem Versuchsaufbau mit einem modifizierten iPod Touch und einer Canon-DSLR-Kamera überprüft, mit deren Fokus-Funktion verschiedene Sehschwächen simuliert wurden.
Besser als Brillen und Kontaktlinsen
Laut den Forschern soll die neue Art der aktiven Sehhilfe nicht nur Menschen mit leichter Fehlsichtigkeit helfen können, Displays ohne Brille & Co. zu nutzen. Darüber hinaus soll es die Technologie auch möglich machen, Menschen mit schwerwiegenden Sehschwächen zu einer normalen Wahrnehmung von Display-Inhalten zu verhelfen. Dabei können laut dem aktuellen Bericht des Technology Review unter anderem auch physische Schäden, wie deformierte Linsen, ausgeglichen werden.Jetzt geht es darum, die ersten Erfolge in einen Prototyp zu übertragen, der auch im Alltag zuverlässig individuelle Sehschwächen ausgleichen kann. Bis alle Probleme behoben werden können, werden wohl noch ein paar Jahre vergehen. Displays, die verschiedenste Sehschwächen einfach direkt ausgleichen, klingen aber wohl für die meisten nach einer echt scharfen Zukunftsvision.
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