Microsoft: Android-Apps in Virtual Machine auf Windows Phone?
Microsoft arbeitet offenbar tatsächlich daran, Android-Apps auf Windows Phone lauffähig zu machen. Nach ersten entsprechenden Meldungen Anfang des Jahres heißt es nun von einem bekannten russischen Journalisten, dass die Redmonder dabei auf eine Virtual-Machine als Hilfsmittel setzen wollen.
Wie Eldar Murtazin, der aufgrund jahrelanger Arbeit im Mobilfunkbereich über gute Kontakte zu Nokia und Microsoft in Russland verfügt, über seinen Twitter-Account verlauten ließ, erprobt man derzeit die Möglichkeit zur Nutzung von Android-Apps auf Lumia-Smartphones. Offenbar ist das Projekt schon weit vorangeschritten, so dass anscheinend tatsächlich mit einer Einführung zu rechnen ist.
Murtazin zufolge will Microsoft Android-Anwendungen unter Windows Phone zum Laufen bringen, indem man eine Virtual-Machine (VM) verwendet. Dies bedeutet natürlich, dass die Apps nicht nativ laufen oder gar ein Dual-Boot-Ansatz zum Einsatz kommt, was entsprechende Auswirkungen auf die Performance und Kompatibilität haben dürfte.
Der Journalist gab außerdem an, dass "alle Lumia-Geräte" eine entsprechende Unterstützung bekommen sollen. Microsoft könnte die Technologie also in Form eines künftigen Updates für alle von der mit der Übernahme von Nokias Gerätesparte entstandenen neuen Abteilung Microsoft Mobile angebotenen Smartphones mit Windows Phone einführen. Bestätigt hat der Softwareriese entsprechende Pläne freilich noch nicht.
Ob die im Februar erwähnten Bedenken bezüglich negativer Auswirkungen auf die Attraktivität von Windows Phone für Entwickler inzwischen ausgeräumt sind, ist noch unklar. Außerdem ist zu bedenken, dass die Benutzeroberfläche von Android-Apps in einer VM keineswegs mit dem Design und wohl auch dem Bedienkonzept von Windows Phone konsistent ist. Entsprechende Gerüchte halten sich schon länger, wobei es Microsoft angeblich vor allem darum gehen soll, seine Geräte für ein breites Publikum attraktiver zu machen. Ob dies auf diesem Weg gelingen kann, bleibt abzuwarten. Bei BlackBerry hat dies bisher nicht im erhofften Ausmaß funktioniert.
Murtazin zufolge will Microsoft Android-Anwendungen unter Windows Phone zum Laufen bringen, indem man eine Virtual-Machine (VM) verwendet. Dies bedeutet natürlich, dass die Apps nicht nativ laufen oder gar ein Dual-Boot-Ansatz zum Einsatz kommt, was entsprechende Auswirkungen auf die Performance und Kompatibilität haben dürfte.
Probleme mit Kompatibilität und Performance
Andere Anbieter wie etwa BlackBerry setzen schon länger auf die Verwendung von Android-Apps in Verbindung mit einer auf ihrem Betriebssystem laufenden VM, doch dies bedeutete bisher auch immer, dass keineswegs alle Anwendungen auch genutzt werden können. Hintergrund sind Probleme, die beim Betrieb der Android-Apps in der VM auftreten und verhindern, dass viele populäre Anwendungen tatsächlich auf anderen Systemen laufen.Der Journalist gab außerdem an, dass "alle Lumia-Geräte" eine entsprechende Unterstützung bekommen sollen. Microsoft könnte die Technologie also in Form eines künftigen Updates für alle von der mit der Übernahme von Nokias Gerätesparte entstandenen neuen Abteilung Microsoft Mobile angebotenen Smartphones mit Windows Phone einführen. Bestätigt hat der Softwareriese entsprechende Pläne freilich noch nicht.
Ob die im Februar erwähnten Bedenken bezüglich negativer Auswirkungen auf die Attraktivität von Windows Phone für Entwickler inzwischen ausgeräumt sind, ist noch unklar. Außerdem ist zu bedenken, dass die Benutzeroberfläche von Android-Apps in einer VM keineswegs mit dem Design und wohl auch dem Bedienkonzept von Windows Phone konsistent ist. Entsprechende Gerüchte halten sich schon länger, wobei es Microsoft angeblich vor allem darum gehen soll, seine Geräte für ein breites Publikum attraktiver zu machen. Ob dies auf diesem Weg gelingen kann, bleibt abzuwarten. Bei BlackBerry hat dies bisher nicht im erhofften Ausmaß funktioniert.
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