Outlook.com und OneDrive bekommen bessere Verschlüsselung
Microsoft hat bekannt gegeben, dass man seine Verschlüsselungstechniken für Outlook.com und OneDrive ausgebaut hat. Transport Layer Security (TLS) verbessert den Schutz bei ein- und ausgehende E-Mails, auch Perfect Forward Secrecy (PFS) wird nun unterstützt.
Bei Transport Layer Security (TLS) wird Verschlüsselung von ein- und ausgehendenden E-Mails nachgereicht. Das bedeutet, dass eine Nachricht nun beim Versand von Microsoft in Richtung eines anderen Mail-Providers verschlüsselt wird, das erfordert allerdings, dass auch die Gegenseite TLS unterstützt. Das gilt natürlich auch für eingehende Nachrichten.
Microsoft: "Durch Forward Secrecy wird für jede Verbindung ein anderer Sitzungsschlüssel verwendet. Dadurch wird Angreifern erschwert, OneDrive-Verbindungen zu entschlüsseln." Der Konzern schreibt, dass man über Partnerschaften mit der Deutschen Telekom, Yandex, Mail.ru und vielen anderen Providern sicherstellen will, dass "Mails im Transit zwischen Microsoft und anderen großen Dienst-Providern verschlüsselt bleiben."
Die Kollegen von Heise Security meinen allerdings, dass Microsoft noch länger nicht am Ende der Arbeit sei, da die Redmonder noch weitere Schutzvorkehrungen durchführen müssen, diese betreffen das Webmail-Frontend sowie die immer noch unzureichende Verschlüsselung der POP-Server von Microsoft.
Transport Layer Security
Das Redmonder Unternehmen hat die Sicherheitsverbesserungen per Pressemitteilung bekannt gegeben, in englischer Sprache steht dazu auch ein ausführlicher Blog-Beitrag bereit. Mit diesen erweiterten Sicherheitsfunktionen zieht das Redmonder Unternehmen endlich anderen Anbietern von Webmail-Diensten nach, die meisten Konkurrenten bieten diese Features bereits seit einer Weile an.Bei Transport Layer Security (TLS) wird Verschlüsselung von ein- und ausgehendenden E-Mails nachgereicht. Das bedeutet, dass eine Nachricht nun beim Versand von Microsoft in Richtung eines anderen Mail-Providers verschlüsselt wird, das erfordert allerdings, dass auch die Gegenseite TLS unterstützt. Das gilt natürlich auch für eingehende Nachrichten.
Perfect Forward Secrecy
Außerdem unterstützt Outlook.com ab sofort auch Perfect Forward Secrecy (PFS) für das Versenden und Empfangen von Mails zwischen verschiedenen Mail-Anbietern. Microsoft gibt an, dass das auch für den Cloud-Service OneDrive gilt. Das PFS-Verfahren kommt beim Zugriff von OneDrive über den Browser, den mobilen Apps als auch über die Sync-Clients zum Einsatz.Microsoft: "Durch Forward Secrecy wird für jede Verbindung ein anderer Sitzungsschlüssel verwendet. Dadurch wird Angreifern erschwert, OneDrive-Verbindungen zu entschlüsseln." Der Konzern schreibt, dass man über Partnerschaften mit der Deutschen Telekom, Yandex, Mail.ru und vielen anderen Providern sicherstellen will, dass "Mails im Transit zwischen Microsoft und anderen großen Dienst-Providern verschlüsselt bleiben."
Die Kollegen von Heise Security meinen allerdings, dass Microsoft noch länger nicht am Ende der Arbeit sei, da die Redmonder noch weitere Schutzvorkehrungen durchführen müssen, diese betreffen das Webmail-Frontend sowie die immer noch unzureichende Verschlüsselung der POP-Server von Microsoft.
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