Neue Finanzspritze statt Börsengang für den Cloud-Dienst Box
Statt des erwarteten Börsengangs des Cloudanbieters Box gab es nun überraschenderweise eine neue Finanzspritze aus dem Investorenpool. 150 Millionen US-Dollar werden nun noch einmal in das US-Startup gesteckt, bei dem zuletzt der Ruf nach einem neuen Geschäftsmodell laut wurde.
Das Venture Capital-Beteiligungsunternehmen Texas Pacific Group, kurz TPG, soll das neue Kapital dazugesteuert haben. TPG ist unter anderem an Seagate, Burger King, Continental Airlines und Metro-Goldwyn-Mayer beteiligt und hat auch in Internet-Startups wie SurveyMonkey investiert.
Der Grund für die Verluste - allein 38,5 Millionen US-Dollar im letzten Geschäftsquartal - liegt vor allem in dem harten Konkurrenzkampf. Die bekannten großen Anbieter hatten zuletzt fast durchgängig ihre Preise gesenkt und dabei ihr Speichervolumen für die Cloud angehoben. Dabei hat sich Box aktuell stark auf Businesskunden konzentriert und machte damit im ersten Quartal 2014 gut 45,3 Millionen US-Dollar Umsatz.
Im Februar dieses Jahres waren erstmals Gerüchte zu dem geplanten Börsengang aufgetaucht, die sich kurze Zeit später bewahrheiteten. Ein Zeitplan ist für den Box IPO aber nicht bekannt.
Die Analysen bescheinigen Box trotz der Anlaufschwierigkeiten vor dem IPO eine rosige Zukunft. Erst Ende 2013 hatte das Unternehmen in einer neuen Finanzierungsrunde rund 100 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Firmenbewertung belief sich damals auf rund 2 Milliarden US-Dollar und liegt nun nach der neuen Finanzspritze bei 2,4 Milliarden US-Dollar.
Suche nach neuem Geschäftsmodell?
Allem Anschein nach könnte die erneute Investition daraufhin deuten, dass man nun zunächst genau dieses neue Geschäftsmodell erarbeiten wird, bevor der Börsengang kommt. Denn im Gegensatz zur Konkurrenz, wie beispielsweise Dropbox, Amazon oder die großen Hardware- und Softwarehersteller wie Google, Microsoft und Apple, schreibt Box derzeit noch große Verluste.Der Grund für die Verluste - allein 38,5 Millionen US-Dollar im letzten Geschäftsquartal - liegt vor allem in dem harten Konkurrenzkampf. Die bekannten großen Anbieter hatten zuletzt fast durchgängig ihre Preise gesenkt und dabei ihr Speichervolumen für die Cloud angehoben. Dabei hat sich Box aktuell stark auf Businesskunden konzentriert und machte damit im ersten Quartal 2014 gut 45,3 Millionen US-Dollar Umsatz.
Im Februar dieses Jahres waren erstmals Gerüchte zu dem geplanten Börsengang aufgetaucht, die sich kurze Zeit später bewahrheiteten. Ein Zeitplan ist für den Box IPO aber nicht bekannt.
Die Analysen bescheinigen Box trotz der Anlaufschwierigkeiten vor dem IPO eine rosige Zukunft. Erst Ende 2013 hatte das Unternehmen in einer neuen Finanzierungsrunde rund 100 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Firmenbewertung belief sich damals auf rund 2 Milliarden US-Dollar und liegt nun nach der neuen Finanzspritze bei 2,4 Milliarden US-Dollar.
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