Möbelkonzern geht gegen die Plattform IKEA-Hackers vor
Der Betreiber der Bastel-Seite "IKEA Hackers" wurde vom schwedischen Möbelkonzern IKEA ins Visier genommen und sieht sich nun zu Änderungen an seinem Angebot gezwungen. Denn das Unternehmen sieht sich durch die Plattform in seinen Markenrechten verletzt.
Unklar ist, warum die Firma erst jetzt gegen die Seite vorgeht - immerhin gibt es diese inzwischen seit rund acht Jahren. Nun allerdings kam von den Anwälten IKEAs die klare Aufforderung, entweder die Domain an den Konzern abzugeben oder die Seite komplett unkommerziell zu betreiben. Zur Finanzierung von IKEA Hackers hat der Betreiber Jules Yap einige Anzeigen in die Seite eingebaut.
Yap hat sich laut einer Stellungnahme entschieden, erst einmal auf die Forderungen des Unternehmens einzugehen. In einem ersten Schritt will er vorübergehend die Werbebanner vollständig von der Seite nehmen. Dies soll dann erst einmal die Zeit bringen, weitere Alternativen auszuloten. Ziel ist es letztlich, das gesamte Angebot in Zukunft unter einer neuen Domain zu hosten, die nicht mehr direkt mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden kann.
Dies ist natürlich nicht nur für den Betreiber unschön. Auch für den Internet-Nutzer ergibt sich so nicht mehr auf den ersten Blick, was er hinter dem Dienst zu erwarten hat. Um zumindest die derzeitigen Stammbesucher möglichst zu behalten, können Interessenten ihre E-Mail-Adresse hinterlassen und werden später über den Umzug informiert.
Wieder ein fragwürdiger Fall
Es handelt sich hier wieder einmal um einen der Fälle, die dem Markeninhaber letztlich zum Nachteil gereichen könnten, diesen aber nicht davor zurückschrecken lassen, auf seinen Rechten zu beharren. Immerhin finden sich auf der Plattform zahlreiche Anleitungen, wie man IKEA-Produkte durch Umbauten völlig neuen Anwendungsbereichen zuführen kann. Letztlich dürfte dies Besucher der Seite eher animieren, bei dem Möbelhaus mehr Produkte zu kaufen.Yap hat sich laut einer Stellungnahme entschieden, erst einmal auf die Forderungen des Unternehmens einzugehen. In einem ersten Schritt will er vorübergehend die Werbebanner vollständig von der Seite nehmen. Dies soll dann erst einmal die Zeit bringen, weitere Alternativen auszuloten. Ziel ist es letztlich, das gesamte Angebot in Zukunft unter einer neuen Domain zu hosten, die nicht mehr direkt mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden kann.
Dies ist natürlich nicht nur für den Betreiber unschön. Auch für den Internet-Nutzer ergibt sich so nicht mehr auf den ersten Blick, was er hinter dem Dienst zu erwarten hat. Um zumindest die derzeitigen Stammbesucher möglichst zu behalten, können Interessenten ihre E-Mail-Adresse hinterlassen und werden später über den Umzug informiert.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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