Vodafone senkt Auslands-Tarife zur Urlaubs-Saison
Der Mobilfunk-Konzern Vodafone will seine Tarife für die Nutzung von Mobiltelefonen im europäischen Ausland in der nächsten Zeit an die Preise, die innerhalb Deutschlands gelten, anpassen.
"Wir planen, das bisherige Inklusivvolumen mit 100 Minuten und 100-Megabyte beim EU-Tagespaket auszuweiten", sagte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus. Weiterhin sollen Vodafone-Vertragskunden voraussichtlich ab Ende Mai nationale Flatrates oder auch Volumentarife für Telefonie und mobiles Internet genauso im EU-Ausland nutzen können, wie hierzulande.
Damit käme nun auch Vodafone früher als gedacht dem Anliegen der EU-Kommission zur vollständigen Abschaffung von Roaming-Zuschlägen innerhalb von Europa ein Stück weit entgegen. Die für digitale Themen zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes hatte Anfang April bereits die Zustimmung des EU-Parlamentes eingeholt, die Roaming-Gebühren in Europa Ende 2015 gänzlich abzuschaffen. Dafür fehlt derzeit noch die Zustimmung der einzelnen Mitgliedsstaaten.
Kunden hatten sich in den zurückliegenden Jahren immer wieder bei der EU über zu hohe Handygebühren in Europa beschwert. Da man in Brüssel einen einheitlichen Binnenmarkt über den gesamten EU-Raum anstrebt, wurde daher damit begonnen, die Tarife zu deckeln. Im derzeit gültigen EU-Tarif zahlen deutsche Mobilfunk-Kunden bei Nutzung ihres Handys maximal 29 Cent pro Minute. Die mobile Datennutzung außerhalb Deutschlands darf maximal 54 Cent pro Megabyte kosten. Es ist vorgesehen, die Obergrenzen weiterhin zwangsweise zu reduzieren, bis ein einheitliches Niveau erreicht ist. Dagegen versuchen sich die Telekommunikationskonzerne allerdings zu wehren.
Kein Komplett-Ausstieg aus Roaming-Aufschlag
Komplett steige das Unternehmen dabei aber noch nicht aus dem Prinzip aus, dass die Nutzer nach dem Überqueren der Landesgrenze mehr bezahlen sollen. Ein festgelegter Zuschlag könnte hier noch hinzukommen und die bisherigen Roaming-Regelungen ersetzen, hieß es.Damit käme nun auch Vodafone früher als gedacht dem Anliegen der EU-Kommission zur vollständigen Abschaffung von Roaming-Zuschlägen innerhalb von Europa ein Stück weit entgegen. Die für digitale Themen zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes hatte Anfang April bereits die Zustimmung des EU-Parlamentes eingeholt, die Roaming-Gebühren in Europa Ende 2015 gänzlich abzuschaffen. Dafür fehlt derzeit noch die Zustimmung der einzelnen Mitgliedsstaaten.
Kunden hatten sich in den zurückliegenden Jahren immer wieder bei der EU über zu hohe Handygebühren in Europa beschwert. Da man in Brüssel einen einheitlichen Binnenmarkt über den gesamten EU-Raum anstrebt, wurde daher damit begonnen, die Tarife zu deckeln. Im derzeit gültigen EU-Tarif zahlen deutsche Mobilfunk-Kunden bei Nutzung ihres Handys maximal 29 Cent pro Minute. Die mobile Datennutzung außerhalb Deutschlands darf maximal 54 Cent pro Megabyte kosten. Es ist vorgesehen, die Obergrenzen weiterhin zwangsweise zu reduzieren, bis ein einheitliches Niveau erreicht ist. Dagegen versuchen sich die Telekommunikationskonzerne allerdings zu wehren.
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