LG-Chefdesigner: Ein G3 aus Metall hätte 300 Dollar mehr gekostet
Das vergangene Woche offiziell enthüllte LG-Topmodell G3 bietet zahlreiche interessante Funktionen und Spezifikationen, für viele trübt aber ein Punkt die Begeisterung: Das LG G3 ist aus Kunststoff und nicht wie von vielen erhofft aus Aluminium. Der Hersteller aus Korea begründet das vor allem mit zu hohen Kosten.
Zum G3 gab es enorm viele durchgesickerte Informationen und Gerüchte, hartnäckig tauchte dabei auch immer wieder auf, dass das Gehäuse aus Metall bestehe. Doch seit vergangenen Dienstag ist klar: Es ist Kunststoff, das Gehäuse wurde aber so entworfen, dass die Oberfläche an gebürstetes Aluminium erinnert.
Eine offizielle unverbindliche Preisempfehlung hat das Unternehmen bisher noch nicht genannt, im Handel (siehe auch Preisvergleich unten) wird das 16-Gigabyte-Modell derzeit für rund 550 Euro angeboten. Damit ist das Gerät für ein Flaggschiff zwar verhältnismäßig günstig, ob man mit Aluminimum auf 850 Euro käme, ist durchaus zu hinterfragen.
Lee räumt aber ein, dass das G3 seitlich oder auf der Rückseite ein klein wenig Metall vertragen hätte, damit es optisch wertiger wirkt und seine "luxuriöse Natur" besser zeigt. Für das gesamte Gehäuse bleibt Lee aber dabei: "Ich teile die Meinung nicht, dass der gesamte (Geräte-)Körper aus Metall sein muss."
Für eine (ordentliche) Handvoll Dollar mehr
Nun hat sich auf der Seite Trusted Reviews LGs Chefdesigner Chul Bae Lee zu Wort gemeldet und die Entscheidung gegen Metall näher erläutert. Demnach habe der koreanische Hersteller einige Gründe gegen Aluminium als Werkstoff gehabt, der wichtigste Faktor waren aber die Kosten. "Wenn man 300 Dollar und mehr für das Smartphone verlangen könnte, vielleicht hätten wir es dann auch aus Metall herstellen können", sagte Lee.Eine offizielle unverbindliche Preisempfehlung hat das Unternehmen bisher noch nicht genannt, im Handel (siehe auch Preisvergleich unten) wird das 16-Gigabyte-Modell derzeit für rund 550 Euro angeboten. Damit ist das Gerät für ein Flaggschiff zwar verhältnismäßig günstig, ob man mit Aluminimum auf 850 Euro käme, ist durchaus zu hinterfragen.
Zu groß, zu schwer, zu glatt
Unabhängig davon sagte Chul Bae Lee, dass es auch noch weitere Gründe gegeben habe, die gegen Alu sprechen. So habe man die "Kompaktheit" beim G3 nur dank des Einsatzes von Kunststoff erreichen können. Andernfalls wäre es "sehr groß und sehr schwer geworden, außerdem wäre es dadurch sehr glatt/rutschig."Lee räumt aber ein, dass das G3 seitlich oder auf der Rückseite ein klein wenig Metall vertragen hätte, damit es optisch wertiger wirkt und seine "luxuriöse Natur" besser zeigt. Für das gesamte Gehäuse bleibt Lee aber dabei: "Ich teile die Meinung nicht, dass der gesamte (Geräte-)Körper aus Metall sein muss."
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