Die Deutschen empfinden Google zunehmend als Bedrohung
Den Deutschen ist der Suchmaschinen-Konzern Google unheimlich. Die seit einiger Zeit geführten Debatten über dessen Marktmacht und den Datenschutz lassen das Unternehmen vielen als bedrohlich erscheinen, berichtet das Magazin Stern in seiner kommenden Ausgabe.
Immerhin die Mehrheit von 54 Prozent der Deutschen empfinden laut einer Umfrage, die das Marktforschungsunternehmens Forsa für das Hamburger Magazin durchführte, die wachsende Macht Googles als "bedrohlich". Nur bei den 14- bis 44-Jährigen sieht das eine knappe Mehrheit gelassener.
Seit einiger Zeit beschäftigen sich auch schon verschiedene Wettbewerbsbehörden - unter anderem auf Ebene der EU-Kommission - mit dem Problem. Hier geht es beispielsweise um die Frage, ob und wie Google die marktbeherrschende Stellung seiner Suchmaschine benutzt, um eigenen Produkte wie Google Maps gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil zu verschaffen. Denn diese werden oft direkt in die Ergebnislisten eingebettet, wenn die Anwender eine passende Suchanfrage stellen. Alternative Kartendienste kommen so nicht zum Zug.
In Verhandlungen mit Brüssel hat das Google-Management hier inzwischen Zugeständnisse gemacht. So will man zukünftig beispielsweise auch Dienste von Wettbewerbern gleichberechtigt in die Web-Suche einbinden. Dies wäre ein ähnlicher Schritt, wie Microsoft ihn schon machen musste. Der Redmonder Software-Konzern wurde von den Wettbewerbsbehörden dazu verpflichtet, den Nutzern bei der Installation von Windows neben dem eigenen Internet Explorer auch andere Browser zur Wahl zu stellen.
Gabriel droht mit Aufspaltung
In der vergangenen Woche hatte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) eine "Entflechtung" des Internet-Konzerns ins Gespräch gebracht, wenn dieser seine marktbeherrschende Stellung missbrauche. Google ist mittlerweile Marktführer bei Suchmaschinen, mobilen Betriebssystemen, Browsern und Online-Videos.Seit einiger Zeit beschäftigen sich auch schon verschiedene Wettbewerbsbehörden - unter anderem auf Ebene der EU-Kommission - mit dem Problem. Hier geht es beispielsweise um die Frage, ob und wie Google die marktbeherrschende Stellung seiner Suchmaschine benutzt, um eigenen Produkte wie Google Maps gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil zu verschaffen. Denn diese werden oft direkt in die Ergebnislisten eingebettet, wenn die Anwender eine passende Suchanfrage stellen. Alternative Kartendienste kommen so nicht zum Zug.
In Verhandlungen mit Brüssel hat das Google-Management hier inzwischen Zugeständnisse gemacht. So will man zukünftig beispielsweise auch Dienste von Wettbewerbern gleichberechtigt in die Web-Suche einbinden. Dies wäre ein ähnlicher Schritt, wie Microsoft ihn schon machen musste. Der Redmonder Software-Konzern wurde von den Wettbewerbsbehörden dazu verpflichtet, den Nutzern bei der Installation von Windows neben dem eigenen Internet Explorer auch andere Browser zur Wahl zu stellen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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