Game of Thrones: Romanvorlage wird noch unter DOS geschrieben
Die üppigen Romanvorlagen der aktuellen Erfolgsserie "Game of Thrones" entstehen keineswegs auf einem besonders modernen Rechner. Der Autor George R.R. Martin schwört weiterhin auf sein altes DOS-System.
Wie er in der US-Talksendung Conan berichtete, läuft auf dem System eine Textverarbeitung aus den 1980er Jahren: WordStar 4.0. Dies hat verschiedene Vorteile. So muss sich Martin wohl keine Sorgen machen, dass wertvolle Arbeit eines Tages von Malware zerstört wird - denn über eine Internet-Anbindung verfügt der Computer nicht. Für Browser und E-Mail-Programm verfügt der Autor über ein anderes Gerät.
Er führte weiter aus, dass er von der Anwendung keine weitere Hilfe bei seiner Arbeit wolle. "Ich hasse diese modernen Systeme, wo man einen kleinen Buchstaben schreibt und dieser zu einem großen Buchstaben wird. Ich will da keinen großen. Wenn ich einen großen wollen würde, hätte ich einen getippt. Ich weiß, wie man mit der Shift-Taste umgeht", so der Autor.
Obwohl die Roman-Serie "A Song of Ice and Fire" rund um die Beziehungen zwischen den Adelshäusern auf dem Kontinent Westeros schon vor vielen Jahren in der Fantasy-Szene Kult-Charakter entwickelte, lernen viele Menschen diese erst jetzt über die Verfilmung kennen. Bereits im Jahr 1996 erschien der erste Band, der auch der Fernsehserie ihren Namen gab. Bisher folgten im englischen Original vier weitere Bücher - durch eine andere Auflage sind es in der deutschen Übersetzung inzwischen zehn. Seitens des Autors sind noch zwei weitere Bände geplant - da die Veröffentlichungs-Zeiträume zuletzt immer größer wurden, müsste der alte DOS-Rechner dann vermutlich noch weitere gute zehn Jahre durchhalten.
Autor mag keinen Firlefanz
Der eigentliche Grund, warum er zum Schreiben seiner Romane noch immer das uralte System verwendet, hat aber eigentlich einen anderen Grund: "Ich mag es immer noch", erklärte er. "Es macht alles, was ich von einem Textverarbeitungsprogramm verlange - und es macht nicht auch noch etwas anderes", so Martin.Er führte weiter aus, dass er von der Anwendung keine weitere Hilfe bei seiner Arbeit wolle. "Ich hasse diese modernen Systeme, wo man einen kleinen Buchstaben schreibt und dieser zu einem großen Buchstaben wird. Ich will da keinen großen. Wenn ich einen großen wollen würde, hätte ich einen getippt. Ich weiß, wie man mit der Shift-Taste umgeht", so der Autor.
Obwohl die Roman-Serie "A Song of Ice and Fire" rund um die Beziehungen zwischen den Adelshäusern auf dem Kontinent Westeros schon vor vielen Jahren in der Fantasy-Szene Kult-Charakter entwickelte, lernen viele Menschen diese erst jetzt über die Verfilmung kennen. Bereits im Jahr 1996 erschien der erste Band, der auch der Fernsehserie ihren Namen gab. Bisher folgten im englischen Original vier weitere Bücher - durch eine andere Auflage sind es in der deutschen Übersetzung inzwischen zehn. Seitens des Autors sind noch zwei weitere Bände geplant - da die Veröffentlichungs-Zeiträume zuletzt immer größer wurden, müsste der alte DOS-Rechner dann vermutlich noch weitere gute zehn Jahre durchhalten.
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