Das Aus für Blink: Yahoo übernimmt den Chat-Dienst
Chat-Clients mit speziellen Funktionen stehen derzeit hoch im Kurs - nicht nur bei den Nutzern, sondern auch bei den großen Unternehmen. Nach den Übernahmegerüchten von Snapchat durch Facebook gibt es jetzt Berichte über den bereits offiziell bestätigten Aufkauf von Blink durch Yahoo.
Die Gründer des Chat-Dienstes Blink haben mittlerweile das Gerücht bestätigt, dass sie von Yahoo zum Zwecke des "Acqui-hiring" aufgekauft wurden. Durch ähnliche Acqui-hiring-Deals sind in den letzten Monaten eine Menge kluger Köpfe zu Yahoo gestoßen. Nun ist es das ursprünglich von Google gekommene Team um Kevin Stephens und Michelle Norgan, mit denen Yahoo-CEO Marissa Mayer angeblich schon zu ihren Zeiten bei Google zusammengearbeitet hat.
Warum nun Blink interessant für Yahoo ist, spekuliert unter anderem Techcrunch. Zum einen ist in Zeiten der zahllosen Bespitzelungs-Affären ein vermeintlich sicherer Kommunikationsservice, bei dem der Nutzer eine volle Kontrolle angeboten bekommt, überaus attraktiv. Zum anderen muss sich Yahoo gegen die Ausbreitung der Konkurrenz selbst in dem Gebiet der Chat-Apps behaupten. Die meisten großen Internetplattformen suchen neue Wege für die Kommunikation ihrer Mitglieder untereinander und bieten entsprechende Zusatzdienste.
Blink soll nun nach der Übernahme abgeschaltet werden, der Dienst wird also eingestellt. Die insgesamt sieben Mitarbeiter wechseln zum Yahoo-Team und werden dort neue Projekte gründen, heißt es. Man kann derzeit davon ausgehen, dass die Features von Blink in irgendeiner Form bald bei Yahoo Verwendung finden.
Über die Übernahmesumme wurde Stillschweigen vereinbart.
Selbstzerstörung
Blink bietet für Yahoo einen interessanten Ansatz für einen privaten Kommunikationsservice: denn ähnlich wie bei dem bekannten und sehr viel größeren Konkurrenten Snapchat lässt Blink die Nutzer bestimmen, ob ihre versendeten Nachrichten gespeichert werden können. Beide Dienste zeichnen sich durch einen Selbstzerstörungs-Modus aus, bei dem die Nachrichten nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht werden.
Warum nun Blink interessant für Yahoo ist, spekuliert unter anderem Techcrunch. Zum einen ist in Zeiten der zahllosen Bespitzelungs-Affären ein vermeintlich sicherer Kommunikationsservice, bei dem der Nutzer eine volle Kontrolle angeboten bekommt, überaus attraktiv. Zum anderen muss sich Yahoo gegen die Ausbreitung der Konkurrenz selbst in dem Gebiet der Chat-Apps behaupten. Die meisten großen Internetplattformen suchen neue Wege für die Kommunikation ihrer Mitglieder untereinander und bieten entsprechende Zusatzdienste.
Blink soll nun nach der Übernahme abgeschaltet werden, der Dienst wird also eingestellt. Die insgesamt sieben Mitarbeiter wechseln zum Yahoo-Team und werden dort neue Projekte gründen, heißt es. Man kann derzeit davon ausgehen, dass die Features von Blink in irgendeiner Form bald bei Yahoo Verwendung finden.
Über die Übernahmesumme wurde Stillschweigen vereinbart.
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