Yahoo möchte Google vom iPhone verdrängen
Yahoos Chefin Marissa Mayer hat laut Online-Magazin Recode einen geheimen Plan, Google vom iPhone zu verdrängen. Ziel ist es, Yahoo zur Standard-Suchmaschine auf einem der beliebtesten Smartphones zu machen.
Recode Autorin Kara Swisher berichtet von zwei Projekten bei Yahoo, die sich zur Aufgabe gemacht haben, eine erfolgreiche neue Mobile-Search-Engine für Yahoo zu erschaffen. Zweites Ziel ist mit der mobilen Suche eine verbesserte Monetarisierung zu ermöglichen, also die Werbeeinblendungen in den Suchergebnissen von Yahoo zu optimieren. Yahoo will laut Swisher in absehbarer Zukunft damit bei Apple vorstellig werden, um Yahoo zur Standard-Suchmaschine für Apples mobilen Safari-Webbrowser auf iPhone und iPad werden zu lassen.
Die Informationen dazu stammen aus nicht näher genannten Insider-Quellen. Aktuell ist Google Standard in Safari - aber sicherlich nicht unabänderbar. Der Suchmaschinenriese zahlt dafür angeblich jährlich eine Milliarde US-Dollar. Wenn Yahoo Apple also nicht nur mit einem besseren Deal, sondern auch mit einem besseren Such-Algorithmus überzeugen könnte, hätte Google sicher sehr schnell ausgedient. Wie genau die Verträge zwischen Apple und Google gestrickt sind, ist nicht bekannt.
Marissa Mayer soll im engen Kontakt zu wichtigen Apple-Managern stehen. Die soll sie im übrigen noch aus ihrer Zeit als Google-Managerin haben und seither pflegen. Somit könnte sie sich bereits das Votum einiger wichtiger Apple-Verantwortlichen gesichert haben, heißt es bei Recode.
Apple und Google wollten die Nachfrage der Autorin nicht kommentieren. Eine Antwort von Yahoo stand zum Zeitpunkt dieses Beitrags noch aus.
Die Informationen dazu stammen aus nicht näher genannten Insider-Quellen. Aktuell ist Google Standard in Safari - aber sicherlich nicht unabänderbar. Der Suchmaschinenriese zahlt dafür angeblich jährlich eine Milliarde US-Dollar. Wenn Yahoo Apple also nicht nur mit einem besseren Deal, sondern auch mit einem besseren Such-Algorithmus überzeugen könnte, hätte Google sicher sehr schnell ausgedient. Wie genau die Verträge zwischen Apple und Google gestrickt sind, ist nicht bekannt.
Weniger Berührungspunkte
Dass Apple und Google nicht die besten Freunde sind, ist ein offenes Geheimnis. Die beiden US-Unternehmen haben zu viele Berührungspunkte und befinden sich im regen Konkurrenzkampf bei den mobilen Betriebssystemen. Patentklagen und Werbekampagnen mit Seitenhieben auf den Mitbewerber sind an der Tagesordnung. Der Wechsel in iOS hin zu Yahoo wäre überhaupt nicht abwegig. Generell gesehen haben die Ausrichtungen von Yahoo und Apple deutlich weniger Berührungspunkte als das bei Google und Apple der Fall ist.Marissa Mayer soll im engen Kontakt zu wichtigen Apple-Managern stehen. Die soll sie im übrigen noch aus ihrer Zeit als Google-Managerin haben und seither pflegen. Somit könnte sie sich bereits das Votum einiger wichtiger Apple-Verantwortlichen gesichert haben, heißt es bei Recode.
Apple und Google wollten die Nachfrage der Autorin nicht kommentieren. Eine Antwort von Yahoo stand zum Zeitpunkt dieses Beitrags noch aus.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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