Yahoo will einen Konkurrenten zum großen YouTube aufbauen
Der Portalbetreiber Yahoo wird wohl in Kürze versuchen, einen Konkurrenzdienst zu Googles dominierender Video-Plattform YouTube aufzubauen. Der Start des neuen Angebots ist noch für diesen Sommer vorgesehen, berichtet das Magazin Advertising Age.
Wie dieses aus informierten Kreisen erfahren haben will, trägt man sich bei Yahoo schon länger schon mit dem Gedanken, ein eigenes Videoportal aufzubauen. Die Planungen gehen bis ins Jahr 2012 zurück, als Marissa Mayer die Leitung des Konzerns übernahm. Im Zuge dessen versuchte man auch schon die Plattform Dailymotion zu übernehmen - allerdings ohne Erfolg.
In weiten Teilen wird es sich bei dem Portal um einen YouTube-Klon handeln. So werden Nutzer beispielsweise ebenso eigene Channels aufbauen und Videos in ihre Webseiten einbetten können. Da man allein damit wohl kaum eine Chance hätte, Nutzer von YouTube wegzulocken, will man sich bei Yahoo vor allem darauf konzentrieren, Inhalte-Anbieter zu gewinnen. Diese sollen hier deutlich mehr Einnahmen aus der Schaltung von Werbung rund um ihre Clips generieren können.
Bei YouTube fließen beispielsweise 45 Prozent der Anzeigeneinnahmen laut Schätzungen an Google. Yahoo will hier einen Anteil nehmen, der deutlich günstiger für die Uploader ist. Die genaue Höhe ist bisher allerdings nicht bekannt. Für Bedenken sorgt bei Außenstehenden aber der Umgang mit den Rechten. Yahoo ist immerhin bekannt dafür, hier eher zu Ungunsten der Nutzer zu handeln und in den Nutzungsbestimmungen anderer Plattformen wie Tumblr eine weitreichende Übertragung der Rechte an den Konzern einzufordern.
Verzögerungen wegen Verträgen
Daher hat man sich letztlich entschlossen, eine Eigenentwicklung an den Start zu bringen. Diese sollte eigentlich schon im April starten. Allerdings lief mit den Verträgen einiges nicht rund, so dass sich der Release verzögerte. Nun soll es in wenigen Wochen soweit sein.In weiten Teilen wird es sich bei dem Portal um einen YouTube-Klon handeln. So werden Nutzer beispielsweise ebenso eigene Channels aufbauen und Videos in ihre Webseiten einbetten können. Da man allein damit wohl kaum eine Chance hätte, Nutzer von YouTube wegzulocken, will man sich bei Yahoo vor allem darauf konzentrieren, Inhalte-Anbieter zu gewinnen. Diese sollen hier deutlich mehr Einnahmen aus der Schaltung von Werbung rund um ihre Clips generieren können.
Bei YouTube fließen beispielsweise 45 Prozent der Anzeigeneinnahmen laut Schätzungen an Google. Yahoo will hier einen Anteil nehmen, der deutlich günstiger für die Uploader ist. Die genaue Höhe ist bisher allerdings nicht bekannt. Für Bedenken sorgt bei Außenstehenden aber der Umgang mit den Rechten. Yahoo ist immerhin bekannt dafür, hier eher zu Ungunsten der Nutzer zu handeln und in den Nutzungsbestimmungen anderer Plattformen wie Tumblr eine weitreichende Übertragung der Rechte an den Konzern einzufordern.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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