#AmazonCart: Shoppen in der Twitter-Timeline
Amazon hat heute ein weiteres Social-Shopping-Experiment gestartet. In Zusammenarbeit mit dem Kurznachrichtendienst Twitter können Nutzer jetzt interessante Einkäufe mit Hilfe des Hashtags #AmazonCart oder #AmazonBasket für den späteren Kauf in ihrer Twitter-Timeline markieren.
Die neue Funktion ist eine Art Lesezeichen-Ersatz oder die moderne Form der Wunschliste, die mit Twitter bestückt wird. Amazon vertraut darauf, dass Kunden immer wieder bei Twitter auf interessante Gegenstände treffen, die sie sich zum Beispiel auf Empfehlung ihrer Freunde in dem sozialen Netzwerk kaufen möchten. Um das Shopping einfacher zu gestalten, filtert Amazon nun anhand der Hashtags markierte Tweets aus und stellt sie im Kundenkonto dar. Später sollen Kunden dann direkt auf Amazon gehen und einkaufen.
Zusammen mit dem im vergangenen Monat präsentierten Amazon Dash geht es vielmehr darum, das Shoppingerlebnis über gebündelte Angebote zu verbessern. Offiziell werden derzeit nur Accounts auf Amazon.com und Amazon.co.uk unterstützt.
Mehr Öffentlichkeit beim Shoppen
Ob das System das Einkaufen nun wirklich einfacher macht, sei dahingestellt. Vom Prinzip läuft es so: zunächst muss man seinen Twitter-Account mit dem Amazon-Konto verbinden. Dann kann es in der Twitter-Timeline losgehen. Stößt man auf einen Amazon-Link zu einem interessanten Buch, Film, etc, antwortet man auf diesen Tweet zusammen mit dem Hashtag #AmazonCart oder #AmazonBasket. Der neue Service benötigt einen Moment, aber nach wenigen Minuten erscheint der so markierte Tweet im Amazon-Konto in einer neuen Liste der Vormerkungen. Die Einkaufstour hat so allerdings mehr Öffentlichkeit, und das scheint auch zu den Zielen von Amazon und Twitter zu gehören - den jeder andere Nutzer kann die Antworten mit #AmazonCart oder #AmazonBasket auch einsehen.
Neues Shopping-Erlebnis?
Dabei trennt Amazon ganz klar beide Web-Services voneinander ab. Zunächst werden beispielsweise tagsüber in der Twitter-App Erinnerungen zu wichtigen Käufen per Hashtag markiert, abends surft man dann bei Amazon vorbei und geht die Liste durch und bestellt die entsprechenden Artikel. In der Theorie könnte man das natürlich auch gleich machen, indem man einfach bei einem Angebot das einen interessiert, den Link anklickt und das Angebot im Browser angezeigt bekommt. Solche Spontankäufe will Amazon mit dem neuen Service aber gar nicht forcieren.
Zusammen mit dem im vergangenen Monat präsentierten Amazon Dash geht es vielmehr darum, das Shoppingerlebnis über gebündelte Angebote zu verbessern. Offiziell werden derzeit nur Accounts auf Amazon.com und Amazon.co.uk unterstützt.
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