Twitter: Türkei wollte fünf Mal mehr löschen als jedes andere Land
Die Türkei wollte nach Angaben von Twitter in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 fünf Mal mehr Tweets löschen lassen als jedes andere Land. Die extrem hohe Zahl von Löschaufforderungen aus der Türkei legt nahe, dass die Regierung immer stärker in die Online-Aktivitäten der Bürger einzugreifen versucht.
Aus dem Transparenzbericht von Twitter geht hervor, dass türkische Behörden allein in der Zeit von Juli bis Dezember 2014 insgesamt 477 Anträge auf die Entfernung von mutmaßlich zu beanstandenden Inhalten gestellt haben. Dies entspricht einem Anstieg um mehr als 150 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des letzten Jahres. In den meisten Fällen dürfte es sich um Posts gehandelt haben, die von der Regierung als unangemessen eingestuft wurden.
Wie Twitter verlauten ließ, lagen Russland und Deutschland mit jeweils 91 beziehungsweise 43 Löschaufforderungen auf den Plätzen zwei und drei. Insgesamt nahm die Zahl der von Regierungen beantragten Löschungen laut Twitter um rund 40 Prozent zu. Auch die Zahl der Anfragen zur Herausgabe der persönlichen Daten von Nutzern nahm deutlich zu. Allerdings wehrte sich Twitter in einigen Fällen auch erfolgreich gegen die von Gerichten verhängten Löschungsaufforderungen und Datenabfragen.
Man habe in mehr als 70 Prozent der Fälle auf die Löschanfragen der Türkei mit Widersprüchen reagiert, wobei die Gerichte der Argumentation von Twitter in rund fünf Prozent der Fälle folgten. Aktuell steht in rund 15 Prozent der Fälle das Urteil noch aus. Bei Löschaufforderungen aus Russland leistete Twitter in 13 Prozent der Fälle den Vorgaben Folge, verwies aber auch darauf, dass man eine Reihe von Versuchen, Kreml-Kritiker ruhig zu stellen, vereitelt habe.
Bei Anfragen aus Deutschland wurden die Löschaufforderungen in mehr als einem Drittel der Fälle auch tatsächlich umgesetzt. Der Großteil der Löschaufforderungen ging dabei auf volksverhetzende Inhalte zurück, so das Unternehmen.
Wie Twitter verlauten ließ, lagen Russland und Deutschland mit jeweils 91 beziehungsweise 43 Löschaufforderungen auf den Plätzen zwei und drei. Insgesamt nahm die Zahl der von Regierungen beantragten Löschungen laut Twitter um rund 40 Prozent zu. Auch die Zahl der Anfragen zur Herausgabe der persönlichen Daten von Nutzern nahm deutlich zu. Allerdings wehrte sich Twitter in einigen Fällen auch erfolgreich gegen die von Gerichten verhängten Löschungsaufforderungen und Datenabfragen.
Man habe in mehr als 70 Prozent der Fälle auf die Löschanfragen der Türkei mit Widersprüchen reagiert, wobei die Gerichte der Argumentation von Twitter in rund fünf Prozent der Fälle folgten. Aktuell steht in rund 15 Prozent der Fälle das Urteil noch aus. Bei Löschaufforderungen aus Russland leistete Twitter in 13 Prozent der Fälle den Vorgaben Folge, verwies aber auch darauf, dass man eine Reihe von Versuchen, Kreml-Kritiker ruhig zu stellen, vereitelt habe.
Bei Anfragen aus Deutschland wurden die Löschaufforderungen in mehr als einem Drittel der Fälle auch tatsächlich umgesetzt. Der Großteil der Löschaufforderungen ging dabei auf volksverhetzende Inhalte zurück, so das Unternehmen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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