Nike streicht Wearable-Pläne:
Aus für Fuelband & Co.
Der Hardware-Abteilung von Nike scheint die Puste ausgegangen zu sein. Mit Produkten wie dem "Fuelband" hatte der Konzern Pionierarbeit im Wearables-Bereich geleistet. Jetzt ist aber offenbar Schluss mit schweißtreibenden Experimenten.
Wie CNET unter Berufung auf einen Informanten berichtet, der mit den internen Plänen von Nike vertraut sein will, hat der Konzern im Zuge einer Neustrukturierung seines Digital-Sports-Ressorts die aktuelle Hardware-Mannschaft komplett zusammengestrichen. Von 70 Mitarbeitern sollen sich rund 55 einen neuen Job suchen müssen. Bisher ist allerdings unklar, ob und wie viele dieser Angestellten von Nike intern weiter vermittelt werden.
Sicher ist dagegen, dass aktuelle Bemühungen im Bereich der tragbaren Hardware offenbar komplett eingestellt werden. Erste Konsequenz: Eine für diesen Herbst angekündigte neue Version des "Fuelband" wird es nicht in die Läden schaffen. Das aktuelle Fitness-Band-Modell "Nike+ FuelBand SE" soll laut dem Konzern aber vorerst im Handel verbleiben.
Über die weiteren Gründe für den Ausstiegs aus dem vermeintlichen Zukunfts-Markt kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Dass Nike mit Apple in Sachen Fitness-Tracking eine enge Beziehung aufgebaut hat, ist klar. Hier könnte die Zusammenarbeit noch vertieft werden - ganz nach dem Motto: Apple liefert die lange erwartete Smartwatch mit Fitness-Funktionen und Nike die erprobte Software mit Lifestyle-Faktor.
Natürlich kann man in dem Aus der Nike-Hardware-Abteilung aber auch noch etwas anderes erkennen: das Ende eines ziemlich teuren Experiments.
Keine Zukunft für das Fitness-Band
Aktuell versuchen viele Hersteller im Markt für Wearables Fuß zu fassen. Fast allen großen Technik-Unternehmen haben eine Smartwatch und Ähnliches entweder schon im Angebot, oder arbeiten gerade daran. Nike war mit Produkten wie dem Fitness-Tracker "Fuelband" schon eine ganze Weile im Markt für Wearables vertreten. Der ausbleibende große Erfolg führt jetzt aber zu einer Abkehr von diesen Hardware-Visionen.Wie CNET unter Berufung auf einen Informanten berichtet, der mit den internen Plänen von Nike vertraut sein will, hat der Konzern im Zuge einer Neustrukturierung seines Digital-Sports-Ressorts die aktuelle Hardware-Mannschaft komplett zusammengestrichen. Von 70 Mitarbeitern sollen sich rund 55 einen neuen Job suchen müssen. Bisher ist allerdings unklar, ob und wie viele dieser Angestellten von Nike intern weiter vermittelt werden.
Sicher ist dagegen, dass aktuelle Bemühungen im Bereich der tragbaren Hardware offenbar komplett eingestellt werden. Erste Konsequenz: Eine für diesen Herbst angekündigte neue Version des "Fuelband" wird es nicht in die Läden schaffen. Das aktuelle Fitness-Band-Modell "Nike+ FuelBand SE" soll laut dem Konzern aber vorerst im Handel verbleiben.
Nike will mehr auf Software setzen
Von Nike selbst war bisher sonst nur wenig zu den aktuellen Berichten rund um einen Komplett-Stopp der Hardware-Abteilung zu hören. So teilt Nike-Sprecher Brian Strong lediglich per Mail mit, dass man "als dynamisches, weltweit operierendes Unternehmen" laufend die verfügbaren Ressourcen an "Geschäfts-Prioritäten" anpassen müsse. Statt auf Hardware-Experimente will man sich jetzt offenbar auf die Weiterentwicklung der Nike+-API und entsprechender Software konzentrieren.Über die weiteren Gründe für den Ausstiegs aus dem vermeintlichen Zukunfts-Markt kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Dass Nike mit Apple in Sachen Fitness-Tracking eine enge Beziehung aufgebaut hat, ist klar. Hier könnte die Zusammenarbeit noch vertieft werden - ganz nach dem Motto: Apple liefert die lange erwartete Smartwatch mit Fitness-Funktionen und Nike die erprobte Software mit Lifestyle-Faktor.
Natürlich kann man in dem Aus der Nike-Hardware-Abteilung aber auch noch etwas anderes erkennen: das Ende eines ziemlich teuren Experiments.
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