Musikindustrie startet neue Klage gegen Kim Dotcom
Der Verband der US-Musikindustrie RIAA hat sich mit einer gestern eingereichten Klage gegen den inzwischen schon lange geschlossenen Filehoster MegaUpload und dessen Gründer Kim Dotcom dem neuen Vorgehen der Filmlobby MPAA angeschlossen.
Im Namen von Warner Music, Universal, Sony und Capitol Records wurde vor einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Virginia eine neue Klage gegen Dotcom eingereicht, in der man ihm und MegaUpload vorwirft, mit dem Portal "massive Urheberrechtsverletzungen" begangen zu haben, heißt es auf der Website der RIAA.
Bereits am Montag hatte der Verband der Filmindustrie am gleichen Ort eine neue Klage vorgelegt, in der man den Betreibern vorwirft, wissentlich gegen das Urheberrecht auf Filme und TV-Shows verstoßen und andere dazu angestiftet zu haben. Auch die Musikindustrie wirft Dotcom und Kollegen nun vor, die Verletzung ihrer Urheberrechte aktiv gefördert zu haben.
Die Anwälte von Kim Dotcom erklärten, dass die neuen Klagen fehlgeleitet seien und jeder Grundlage entbehren würden. Die RIAA, die MPAA und das US-Justizministerium würden sich wie "drei blinde Mäuse" verhalten, indem sie einander mit der Einreichung von grundlosen Ansprüchen und Angriffen auf urheberrechtlich neutrale Cloud-Technologien folgten. Die neuen Klagen seien ein Angriff auf Cloud-Speicher im Allgemeinen, so der Anwalt Ira Rothken in einem Tweet.
Gegen Kim Dotcom läuft seit geraumer Zeit auch ein Strafverfahren, das vom US-Justizministerium angestrengt wurde, nachdem man im Januar 2012 in einer Aufsehen erregenden Aktion das von dem MegaUpload-Gründer bewohnte Anwesen im neuseeländischen Auckland durchsuchen ließ und ihn verhaftete. Angeblich entstand durch MegaUpload ein Schaden in Höhe von 500 Millionen Dollar.
Bereits am Montag hatte der Verband der Filmindustrie am gleichen Ort eine neue Klage vorgelegt, in der man den Betreibern vorwirft, wissentlich gegen das Urheberrecht auf Filme und TV-Shows verstoßen und andere dazu angestiftet zu haben. Auch die Musikindustrie wirft Dotcom und Kollegen nun vor, die Verletzung ihrer Urheberrechte aktiv gefördert zu haben.
Alter Vorwurf: MegaUpload hat für illegale Inhalte gezahlt
MegaUpload habe die Nutzer bezahlt, um populäre Inhalte auf seine Server zu laden, weil man so einen stetig wachsenden riesigen Vorrat an geschützten Inhalten bieten konnte, um Premium-Zugänge verkaufen zu können. Als Beweis legten die klagenden Major-Labels eine Liste von 87 Musikstücken vor, die auf der MegaUpload-Seite gefunden wurden und unter anderem von Künstlern wie Lady Gaga, Jay Z und Pink stammen.Die Anwälte von Kim Dotcom erklärten, dass die neuen Klagen fehlgeleitet seien und jeder Grundlage entbehren würden. Die RIAA, die MPAA und das US-Justizministerium würden sich wie "drei blinde Mäuse" verhalten, indem sie einander mit der Einreichung von grundlosen Ansprüchen und Angriffen auf urheberrechtlich neutrale Cloud-Technologien folgten. Die neuen Klagen seien ein Angriff auf Cloud-Speicher im Allgemeinen, so der Anwalt Ira Rothken in einem Tweet.
Gegen Kim Dotcom läuft seit geraumer Zeit auch ein Strafverfahren, das vom US-Justizministerium angestrengt wurde, nachdem man im Januar 2012 in einer Aufsehen erregenden Aktion das von dem MegaUpload-Gründer bewohnte Anwesen im neuseeländischen Auckland durchsuchen ließ und ihn verhaftete. Angeblich entstand durch MegaUpload ein Schaden in Höhe von 500 Millionen Dollar.
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