Weiterer tödlicher Arbeitsunfall in Samsung-Werk
Beim südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung ist es erneut zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem ein Arbeiter sein Leben lassen musste. Der Vorfall ereignete sich in einer Forschungseinrichtung in Suwon.
Laut einem Bericht der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap war ein fehlerhaft arbeitendes Brandschutzsystem der Auslöser. Dieses registrierte fälschlicherweise den Ausbruch eines Feuers und leitete als Gegenmaßnahme den Ausstoß von Kohlendioxid ein. Ein 52-jähriger Leiharbeiter, der sich in diesem Moment im fraglichen Bereich aufhielt, erstickte dabei.
Samsung hat den Unfall bestätigt und erklärte, dass man zutiefst bedauere, was geschehen ist. Gemeinsam mit den lokalen Behörden werde die Sache nun untersucht. Das Unternehmen betonte, dass das Wohlergehen von Beschäftigten, Partnern und Anwohnern stets die oberste Priorität habe.
Was die Quote schwerer Unfälle mit Personenschäden angeht, liegt Samsung einerseits deutlich unter dem Landesdurchschnitt, der aus verschiedenen Gründen - wie beispielsweise längeren Arbeitszeiten - höher ist, als beispielsweise in Europa. Die gesamte Statistik umfasst allerdings auch Branchen mit ohnehin höheren Risikofaktoren, wie beispielsweise die Bau-Industrie.
Daher kann allein davon noch nicht viel darüber ausgesagt werden, wie es um den Arbeitsschutz bei Samsung bestellt ist. Fakt ist aber, dass die Rate zuletzt deutlich anstieg. Seit 2010 hat sich die Zahl der Personenschäden in Samsung-Werken pro Jahr verdoppelt. Ein Auslöser dafür könnte die veränderte Rolle des Konzerns auf dem Weltmarkt sein, wo man sich in einem immer härter werdenden Konkurrenzkampf verwickelt sieht.
Samsung hat den Unfall bestätigt und erklärte, dass man zutiefst bedauere, was geschehen ist. Gemeinsam mit den lokalen Behörden werde die Sache nun untersucht. Das Unternehmen betonte, dass das Wohlergehen von Beschäftigten, Partnern und Anwohnern stets die oberste Priorität habe.
Fallzahlen steigen an
Letzteres wird in Südkorea aber zunehmend in Zweifel gezogen. Immerhin gab es im vergangenen Jahr bereits mehrere Vorfälle, die Verletzte und sogar Tote nach sich zogen. So trat im Januar 2013 in einem Werk Fluorwasserstoffsäure aus, wodurch ein Arbeiter getötet und vier weitere verletzt wurden. Im gleichen Werk trat dieses Problem später noch einmal auf, was zu drei weiteren Verletzten führte. Als im Juli in einem Betrieb ein Wassertank platzte, starben drei weitere Beschäftigte, zwölf wurden verletzt.Was die Quote schwerer Unfälle mit Personenschäden angeht, liegt Samsung einerseits deutlich unter dem Landesdurchschnitt, der aus verschiedenen Gründen - wie beispielsweise längeren Arbeitszeiten - höher ist, als beispielsweise in Europa. Die gesamte Statistik umfasst allerdings auch Branchen mit ohnehin höheren Risikofaktoren, wie beispielsweise die Bau-Industrie.
Daher kann allein davon noch nicht viel darüber ausgesagt werden, wie es um den Arbeitsschutz bei Samsung bestellt ist. Fakt ist aber, dass die Rate zuletzt deutlich anstieg. Seit 2010 hat sich die Zahl der Personenschäden in Samsung-Werken pro Jahr verdoppelt. Ein Auslöser dafür könnte die veränderte Rolle des Konzerns auf dem Weltmarkt sein, wo man sich in einem immer härter werdenden Konkurrenzkampf verwickelt sieht.
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