Mozilla Persona wird der Community überantwortet
Es ist noch kein vollständiges Aus: mit dem Abzug der Entwickler hat Mozilla beschlossen, das Sign-In-Projekt Persona künftig nicht selbst weiterzuführen. Das Projekt wird laut einem Bericht von TechCrunch an die Community übergeben.
Mozilla Persona ist grob gesagt ein Gegenentwurf zur OpenID. Es wurde vor rund drei Jahren damals noch unter dem Namen Mozilla BrowserID vorgestellt und erfuhr zuerst viel Beachtung. Der Nutzer legitimiert sich mit seiner Mozilla Persona einmalig und kann dann Persona nutzen, um sich bei verschiedenen Webseiten anzumelden. Damit ist das System für den Nutzer besonders bequem, da Persona alle Sign-Ins verwalten kann. Dazu werden nicht unnötig Daten herausgegeben.
Dabei muss die Webseite allerdings Mozilla Persona unterstützen - und genau hier hakt es derzeit noch immer an der Verbreitung. Zu wenig Nachfrage für das Projekt führte zu dem Entschluss, alle Entwickler abzuziehen und sie anderen Mozilla-Teams zuzuordnen. Nutzer gibt es, auch eine aktive Community. Nur die Annahme auf der Seite beispielsweise von Unternehmen, die das alternative Login unterstützen, ist viel zu gering.
Damit es kein komplettes Aus für diejenigen bedeuten muss, die Persona bereits einsetzen, wird die Entwicklung weitergeführt. Mozilla überantwortet Persona nun der Community und wird weiterhin für sicherheitsrelevante Updates sorgen.
Mozilla belässt äußerlich für den Nutzer alles beim Alten. Es gibt nun ein Wiki, in dem alle relevanten Informationen rund um das Aus als Mozilla-Projekt abgehandelt werden. Dort heißt es: Der Hauptkonkurrent sei für Persona ganz klar Facebook gewesen. Das Soziale Netzwerk bietet mit Facebook Connect ein für den Nutzer ebenfalls sehr einfaches und bequemes Sign-In bei Drittanbietern. Gegen Facebook anzukommen ist sehr schwierig, da Mozilla nicht die gleichen Anreize für die Drittanbieter gemacht hat, wie das Facebook tut. Gemeint ist die Weitergabe der Daten, also zum Beispiel Klarnamen, Adressen, Geburtsdatum und Telefonnummern. Solche Daten sind für Unternehmen zu attraktiv, als dass sie im Zuge eines Sign-In-Prozesses wie Persona es bietet darauf verzichten wollen.
Dabei muss die Webseite allerdings Mozilla Persona unterstützen - und genau hier hakt es derzeit noch immer an der Verbreitung. Zu wenig Nachfrage für das Projekt führte zu dem Entschluss, alle Entwickler abzuziehen und sie anderen Mozilla-Teams zuzuordnen. Nutzer gibt es, auch eine aktive Community. Nur die Annahme auf der Seite beispielsweise von Unternehmen, die das alternative Login unterstützen, ist viel zu gering.
Damit es kein komplettes Aus für diejenigen bedeuten muss, die Persona bereits einsetzen, wird die Entwicklung weitergeführt. Mozilla überantwortet Persona nun der Community und wird weiterhin für sicherheitsrelevante Updates sorgen.
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