OneDrive: Microsoft droht neuer Trademark-Ärger
Diese Woche hat Microsoft den neuen Namen für seinen bisher als SkyDrive bekannten Cloud-Dienst enthüllt: OneDrive. Doch nun droht ein weiterer Markenrechtsstreit, da der Hoster One.com Ansprüche anmeldet.
Die Änderung von SkyDrive wurde notwendig, da der britische Sky-Konzern einen Teil des Namens des Microsoft-Cloud-Dienstes für sich beansprucht hat und dem Redmonder Unternehmen nichts anderes übrig blieb als das eigene Angebot umzutaufen. Am Montag wurde bekannt gegeben, dass der neue Name OneDrive lauten wird und die Umstellung demnächst vollzogen werde.
Verlassen sollte man sich darauf aber nicht: Denn wie Neowin berichtet, hat sich nun ein dänischer Webhoster und Cloud-Dienst-Anbieter dazu zu Wort gemeldet. Dieser lasse derzeit von "Trademark-Experten" prüfen, so der Chief Operating Officer des Unternehmens Thomas Medard Frederiksen, ob OneDrive einen möglichen Verstoß gegen das eigene Branding darstelle.
Und das ist nicht einmal abwegig: Der auch in Deutschland tätige Hoster heißt One.com, laut Frederiksen stelle die neue Microsoft-Marke einen Namen dar, "der sehr ähnlich wie der One.com-eigene Cloud-Dienst klingt." Er könnte damit auch Recht haben: Denn im Falle von Sky hat alleine die Namensähnlichkeit ausgereicht, um Microsoft zur Umbenennung von SkyDrive zu zwingen - und das eben obwohl der Sky-Konzern nicht in direkter Konkurrenz zu Microsoft steht.
Bei One.com handelt es sich dagegen um eine Firma mit ähnlich klingendem Namen, die in diesem speziellen Fall zudem das gleiche Feld beackert wie Microsoft. Frederiksen: "OneDrive ist ein ähnliches Produkt mit einem ähnlichen Namen. Das könnte zu Verwirrung führen."
Der One.com-Manager war eigenen Angaben nach auch "sehr überrascht", dass der Redmonder Konzern OneDrive gewählt hat: "Ich hätte gedacht, dass Microsoft besser recherchiert, bevor sie den Namen veröffentlichen. Schließlich sind sie einer der ganz Großen in diesem Geschäft."
Siehe auch: OneDrive - Microsoft gibt SkyDrive neuen Namen
Verlassen sollte man sich darauf aber nicht: Denn wie Neowin berichtet, hat sich nun ein dänischer Webhoster und Cloud-Dienst-Anbieter dazu zu Wort gemeldet. Dieser lasse derzeit von "Trademark-Experten" prüfen, so der Chief Operating Officer des Unternehmens Thomas Medard Frederiksen, ob OneDrive einen möglichen Verstoß gegen das eigene Branding darstelle.
Und das ist nicht einmal abwegig: Der auch in Deutschland tätige Hoster heißt One.com, laut Frederiksen stelle die neue Microsoft-Marke einen Namen dar, "der sehr ähnlich wie der One.com-eigene Cloud-Dienst klingt." Er könnte damit auch Recht haben: Denn im Falle von Sky hat alleine die Namensähnlichkeit ausgereicht, um Microsoft zur Umbenennung von SkyDrive zu zwingen - und das eben obwohl der Sky-Konzern nicht in direkter Konkurrenz zu Microsoft steht.
Bei One.com handelt es sich dagegen um eine Firma mit ähnlich klingendem Namen, die in diesem speziellen Fall zudem das gleiche Feld beackert wie Microsoft. Frederiksen: "OneDrive ist ein ähnliches Produkt mit einem ähnlichen Namen. Das könnte zu Verwirrung führen."
Der One.com-Manager war eigenen Angaben nach auch "sehr überrascht", dass der Redmonder Konzern OneDrive gewählt hat: "Ich hätte gedacht, dass Microsoft besser recherchiert, bevor sie den Namen veröffentlichen. Schließlich sind sie einer der ganz Großen in diesem Geschäft."
Siehe auch: OneDrive - Microsoft gibt SkyDrive neuen Namen
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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