"Password" ist nicht mehr meistgenutztes Passwort
Das von Internet-Nutzern am häufigsten eingesetzte Passwort lautet erstmals nicht mehr "password". Allerdings ist die Qualität des neuen Spitzenreiters nicht gerade so viel besser.
Das geht aus einer Analyse des Unternehmens SplashData hervor, das selbst Software für das Passwort-Management herstellt. Dieses untersucht dafür einmal im Jahr die bis dahin über diverse Hacks ins Netz gelangten Login-Datenbanken. Der bisherige Zeitplatzierte konnte sich dabei nun auf den vordersten Platz schieben. Die fragliche Kombination lautet schlicht "123456".
Aber auch die folgenden Plätze zeigen, dass es noch immer eine sehr große Zahl von Nutzern gibt, die ihre Accounts mit Kennungen zu schützen versuchen, die leicht zu erraten sind. Angreifer, die es nicht unbedingt auf ein bestimmtes Kundenkonto abgesehen haben, können so relativ einfach eine größere Zahl von ihnen knacken, indem sie schlicht die Standard-Passwörter durchprobieren.
So folgen auf den weiteren Plätzen bekannte Kombinationen wie "12345678", "qwerty" und "abc123". Deren Beliebtheit blieb auch im Laufe des vergangenen Jahres ungefähr gleich. Etwas tiefer auf der neuen Top25-Liste wird dann allerdings schnell eine Besonderheit deutlich: Der im letzten Jahr geschehene Adobe-Hack hat klar erkennbare Spuren in der Statistik hinterlassen und dürfte diese ein Stück weit verfälschen.
So ist beispielsweise auf Platz 10 der Neueinsteiger "adobe123" zu finden. Fünf Plätze weiter unten taucht mit "photoshop" ein weiterer Vertreter auf, der maßgeblich aus der Kunden-Datenbank des Software-Herstellers stammen dürfte.
Eine weitere Besonderheit fiel SplashData-Chef Morgan Slain auf, die kaum zu erklären ist: Immer mehr Betreiber von Webseiten richteten in den letzten Jahren schärfere Regeln für die Nutzung von Passwörtern ein und sorgten beispielsweise dafür, dass nicht zu kurze oder einfache Kennungen verwendet werden. Trotzdem stieg die Zahl solcher Passwörter - wie "1234" oder "000000" im Vergleich zu den Vorjahren an.
FAQ: Ausgesperrt? Verlorene Passwörter einfach auslesen!
Aber auch die folgenden Plätze zeigen, dass es noch immer eine sehr große Zahl von Nutzern gibt, die ihre Accounts mit Kennungen zu schützen versuchen, die leicht zu erraten sind. Angreifer, die es nicht unbedingt auf ein bestimmtes Kundenkonto abgesehen haben, können so relativ einfach eine größere Zahl von ihnen knacken, indem sie schlicht die Standard-Passwörter durchprobieren.
So folgen auf den weiteren Plätzen bekannte Kombinationen wie "12345678", "qwerty" und "abc123". Deren Beliebtheit blieb auch im Laufe des vergangenen Jahres ungefähr gleich. Etwas tiefer auf der neuen Top25-Liste wird dann allerdings schnell eine Besonderheit deutlich: Der im letzten Jahr geschehene Adobe-Hack hat klar erkennbare Spuren in der Statistik hinterlassen und dürfte diese ein Stück weit verfälschen.
So ist beispielsweise auf Platz 10 der Neueinsteiger "adobe123" zu finden. Fünf Plätze weiter unten taucht mit "photoshop" ein weiterer Vertreter auf, der maßgeblich aus der Kunden-Datenbank des Software-Herstellers stammen dürfte.
Eine weitere Besonderheit fiel SplashData-Chef Morgan Slain auf, die kaum zu erklären ist: Immer mehr Betreiber von Webseiten richteten in den letzten Jahren schärfere Regeln für die Nutzung von Passwörtern ein und sorgten beispielsweise dafür, dass nicht zu kurze oder einfache Kennungen verwendet werden. Trotzdem stieg die Zahl solcher Passwörter - wie "1234" oder "000000" im Vergleich zu den Vorjahren an.
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Christian Kahle
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