Adobe arbeitet angeblich an neuem Kopierschutz
Adobe hat am Rande der Publishing-Konferenz Books in Browsers in San Francisco verlauten lassen, dass eine Neuauflage des Adobe DRM in Arbeit ist. Der DRM-Schutz ist seit Jahren löchrig.
Mit einem verbesserten Digital Rights Management, kurz DRM, will Adobe schon bald auf den Markt kommen. Ihr aktuelles System war entschlüsselt worden, seither lässt sich mit einfachen Tools der Schlüssel eines mit DRM belegten eBooks oder PDFs aufdecken und ohne den Kopierschutz neu speichern.
Obwohl das natürlich für Adobe und für die Rechteinhaber ein Super-Gau war, hat man jahrelang nichts offensiv an der Situation getan. Es gab nur kleinere Versuche, die ausgenutzte Lücke wieder zu schließen. 2009 gab es zwar ein Update am Adobe Content Server, das knacken der Codes konnte man aber nicht verhindern.
Schon im nächsten Jahr will Adobe nun ein vollkommen neues System auf den Markt bringen, um Partner und Publisher vor der illegalen Verbreitung von Inhalten zu schützen. Während der kürzlich zu Ende gegangenen Publishing-Konferenz Books in Browsers hieß es dazu, dass das Unternehmen bereits die ersten Demo-Versionen zum Testen herausgibt. Das neue Digital Rights Management sei in Teilen schon fertig - und es soll ein derzeit unüberwindbares Hindernis darstellen.
Ob das nur heiße Luft ist, bleibt abzuwarten. Auch bei dem derzeit noch ausgelieferten DRM-Schutz warb Adobe lange mit der angeblichen Unknackbarkeit. Davon einmal abgesehen: Sobald das Softwareunternehmen die ersten neuen Versionen des Schutzes verteilt, werden auch Hacker ans Werk gehen. Der neue DRM-Schutz würde sicher nicht lange unüberwindbar bleiben.
Fraglich ist außerdem, wie das neue DRM zum Endkunden kommt, also ob die neue Technologie mit alten, vorhandenen eBook-Readern kompatibel ist. Das Anzeigeproblem für eBooks und PDFs mit einer neuen Verschlüsselung dürfte eine Herausforderung sein.
Obwohl das natürlich für Adobe und für die Rechteinhaber ein Super-Gau war, hat man jahrelang nichts offensiv an der Situation getan. Es gab nur kleinere Versuche, die ausgenutzte Lücke wieder zu schließen. 2009 gab es zwar ein Update am Adobe Content Server, das knacken der Codes konnte man aber nicht verhindern.
Schon im nächsten Jahr will Adobe nun ein vollkommen neues System auf den Markt bringen, um Partner und Publisher vor der illegalen Verbreitung von Inhalten zu schützen. Während der kürzlich zu Ende gegangenen Publishing-Konferenz Books in Browsers hieß es dazu, dass das Unternehmen bereits die ersten Demo-Versionen zum Testen herausgibt. Das neue Digital Rights Management sei in Teilen schon fertig - und es soll ein derzeit unüberwindbares Hindernis darstellen.
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