iFixit zerlegt die neuen MacBook Pro Retina
iFixit hat das in dieser Woche neu vorgestellte MacBook Pro mit Retina-Display in die Hände bekommen und zerlegt. Interessant sind die Änderungen, die Apple bei dem kleinen Update eingearbeitet hat.
Das Fazit einmal vorweg: iFixit rügt das neue Haswell-MacBook mit der schlechtesten Einstufung in Sachen Reparierbarkeit. Nur 1 Punkt wurde vergeben - eine solche miese Note bekam kurz zuvor auch das Microsoft Surface 2, aber auch schon das Vorgängermodell der Retina-MacBooks.
Das Problem ist nicht neu und wird von der Reparatur-Profis von iFixit bei vielen Geräten bemängelt. Doch nimmt der Einsatz am konkreten Beispiel des neuen MacBooks von Superkleber, festgelöteten RAM-Bausteinen und den von Apple so gern verwendeten Pentalobe-Schrauben immer mehr zu. Ohne Spezialwerkzeug geht nichts.
Im Endeffekt heißt das: Am besten die Finger davon lassen und keinen eigenen Versuch starten, etwas an dem Gerät zu ändern. Das muss nicht mal eine richtige Reparatur im Schadensfall sein. Selbst kleine Upgrades sind so gut wie unmöglich. Der Arbeitsspeicher ist fest am Logicboard verlötet und lässt sich nicht erweitern. Man sollte also bei der Bestellung genau überlegen, was man sich ordert. Bei der neuen SSD mit PCIe kommt man zumindest unbeschadet an den Anschluss, ist dann aber mit Apples eigenem Format konfrontiert.
Weiter geht es beim Lithium-Polymer-Akku. iFixit geht sogar so weit es als "Falle" zu beschreiben, wie Apple ihn und das Trackpad miteinander verbunden hat. In 99 Prozent aller Fälle werde man das Verbindungskabel zum Trackpad beschädigen, wenn man den Akku bewegt. Der Akku sei zudem großflächig verklebt und nicht mehr verschraubt.
Das Retina-Display lässt sich nur gesamt austauschen, was schon einen kleinen Schaden teuer werden lässt.
Was sich ansonsten noch augenfällig geändert hat, ist schnell zusammengefasst: Im inneren werkeln jetzt wie im iPhone DRAM der Marke Elpida. Neu ist der Thunderbolt-2-Controller (Intel DSL5520), sowie die neuen, schmaler gewordenen Kühlkörper. Dazu benötigt das Retina-MacBook Pro jetzt nur noch einen Lüfter.
An Bord ist jetzt eine neue Airport-Karte von Broadcomm, die den schnellen Wlan-Standard 802.11ac unterstützt. Im Prinzip gleichen sich beide neuen Modelle, also das 13-Zoll- und das 15-Zoll-MacBook Pro vor allem in den Dingen, die Apple schlecht gelöst hat.
Alle Fotos zu den Teardowns bei iFixit: - 13 Zoll MacBook pro Retina Late 2013 - 15 Zoll MacBook pro Retina Late 2013
Das Problem ist nicht neu und wird von der Reparatur-Profis von iFixit bei vielen Geräten bemängelt. Doch nimmt der Einsatz am konkreten Beispiel des neuen MacBooks von Superkleber, festgelöteten RAM-Bausteinen und den von Apple so gern verwendeten Pentalobe-Schrauben immer mehr zu. Ohne Spezialwerkzeug geht nichts.
Im Endeffekt heißt das: Am besten die Finger davon lassen und keinen eigenen Versuch starten, etwas an dem Gerät zu ändern. Das muss nicht mal eine richtige Reparatur im Schadensfall sein. Selbst kleine Upgrades sind so gut wie unmöglich. Der Arbeitsspeicher ist fest am Logicboard verlötet und lässt sich nicht erweitern. Man sollte also bei der Bestellung genau überlegen, was man sich ordert. Bei der neuen SSD mit PCIe kommt man zumindest unbeschadet an den Anschluss, ist dann aber mit Apples eigenem Format konfrontiert.
Weiter geht es beim Lithium-Polymer-Akku. iFixit geht sogar so weit es als "Falle" zu beschreiben, wie Apple ihn und das Trackpad miteinander verbunden hat. In 99 Prozent aller Fälle werde man das Verbindungskabel zum Trackpad beschädigen, wenn man den Akku bewegt. Der Akku sei zudem großflächig verklebt und nicht mehr verschraubt.
Das Retina-Display lässt sich nur gesamt austauschen, was schon einen kleinen Schaden teuer werden lässt.
Was sich ansonsten noch augenfällig geändert hat, ist schnell zusammengefasst: Im inneren werkeln jetzt wie im iPhone DRAM der Marke Elpida. Neu ist der Thunderbolt-2-Controller (Intel DSL5520), sowie die neuen, schmaler gewordenen Kühlkörper. Dazu benötigt das Retina-MacBook Pro jetzt nur noch einen Lüfter.
An Bord ist jetzt eine neue Airport-Karte von Broadcomm, die den schnellen Wlan-Standard 802.11ac unterstützt. Im Prinzip gleichen sich beide neuen Modelle, also das 13-Zoll- und das 15-Zoll-MacBook Pro vor allem in den Dingen, die Apple schlecht gelöst hat.
Alle Fotos zu den Teardowns bei iFixit: - 13 Zoll MacBook pro Retina Late 2013 - 15 Zoll MacBook pro Retina Late 2013
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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