Sony gibt sich in USA Samsung & Apple geschlagen
Der japanische Elektronikkonzern Sony will seine Aktivitäten im wichtigen US-amerikanischen Markt vorerst nicht weiter ausbauen. Damit gibt sich Sony vorläufig der dort herrschenden Übermacht der Konkurrenten Apple und Samsung geschlagen.
Wie Sony-Chef Kazuo Hirai laut der Nachrichtenagentur Reuters heute bei einer Presseveranstaltung in Japan erklärte, sei die Sparte für mobile Geräte für den künftigen Erfolg des gesamten Unternehmens von entscheidender Bedeutung. So habe der jüngste geschäftliche Erfolg der Abteilung geholfen, die durch andere Sparten erlittenen Verluste wieder auszugleichen und einen moderaten Gewinn zu erwirtschaften.
Trotzdem will Sony zunächst keine neuen Anstrengungen unternehmen, um seine Präsenz auf dem US-Markt auszubauen. Die höchste Priorität habe derzeit die Sicherung beziehungsweise Steigerung der Marktanteile im japanischen Heimatmarkt. Da für einen Ausbau der Aktivitäten in den USA aber viele Ressourcen und Marketing-Aufwendungen notwendig seien, halte man sich damit zunächst zurück.
Sony will Hirai zufolge "einen Schritt nach dem anderen" machen, um langfristig seinen Erfolg sicherzustellen. Aktuell machen Japan und Europa rund 60 Prozent der Umsätze von Sonys Smartphone-Sparte aus. Diesen hohen Anteil will der Firmenchef zunächst sichern und gegebenenfalls steigern.
Für den US-Markt bedeutet dies, dass Sony dort keine seiner auch in Deutschland recht beliebten Smartphones auf den Markt bringt. Im Fall des Sony Xperia Z hatte es mehrere Monate gedauert, bis mit T-Mobile auch nur ein einziger Netzbetreiber das Gerät in sein Sortiment aufnahm. Der Nachfolger Xperia Z1 wird in Kürze zwar in Europa erhältlich sein, in den USA hingegen hat noch keiner der großen Mobilfunkanbieter eine Einführung in Aussicht gestellt.
Apple und Samsung werden in den USA weiter dominieren, während LG sich auf einem aufsteigenden Ast befindet und HTC weiter mit Verlusten zu kämpfen hat. Sonys regionale Konzentration könnte dem Unternehmen angesichts der Übermacht der Marktführer Verluste ersparen, indem man auf die massiven Aufwendungen für die teure Vermarktung der eigenen Geräte in den USA verzichtet.
Trotzdem will Sony zunächst keine neuen Anstrengungen unternehmen, um seine Präsenz auf dem US-Markt auszubauen. Die höchste Priorität habe derzeit die Sicherung beziehungsweise Steigerung der Marktanteile im japanischen Heimatmarkt. Da für einen Ausbau der Aktivitäten in den USA aber viele Ressourcen und Marketing-Aufwendungen notwendig seien, halte man sich damit zunächst zurück.
Sony will Hirai zufolge "einen Schritt nach dem anderen" machen, um langfristig seinen Erfolg sicherzustellen. Aktuell machen Japan und Europa rund 60 Prozent der Umsätze von Sonys Smartphone-Sparte aus. Diesen hohen Anteil will der Firmenchef zunächst sichern und gegebenenfalls steigern.
Für den US-Markt bedeutet dies, dass Sony dort keine seiner auch in Deutschland recht beliebten Smartphones auf den Markt bringt. Im Fall des Sony Xperia Z hatte es mehrere Monate gedauert, bis mit T-Mobile auch nur ein einziger Netzbetreiber das Gerät in sein Sortiment aufnahm. Der Nachfolger Xperia Z1 wird in Kürze zwar in Europa erhältlich sein, in den USA hingegen hat noch keiner der großen Mobilfunkanbieter eine Einführung in Aussicht gestellt.
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