AMD: Erster Opteron mit ARM-Kernen ist fertig
Der Chiphersteller AMD konnte nun den Vollzug seiner bereits seit einiger Zeit diskutierten Verwendung von ARM-Kernen in seinen Server-Chips vermelden und das erste Produkt vorstellen.
Der unter dem Codenamen "Seattle" entwickelte Prozessor wird nun offiziell als "Opteron A1100" geführt. Hergestellt wird der Chip in einem 28-Nanometer-Prozess. Im Inneren arbeiten dabei je nach Modell vier oder acht Kerne. Diese basieren auf der 64-Bit-Cortex A57-Architektur des britischen Chipdesigners ARM.
Wie das Unternehmen auf der Open Compute Summit mitteilte, sei man nun bereit, die ersten Muster an interessierte Kunden auszuliefern. Dabei kommen die Chips auf ein Micro-ATX-Mainboard, das mit bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet werden kann. SATA- und PCI-Express-Schnittstellen sollen dafür sorgen, dass die benötigten Zusatzsysteme angeschlossen werden können.
Das Entwickler-Kit umfasst neben der Hardware auch verschiedene Tools, mit denen sich praktische Anwendungs-Szenarien erproben lassen. Die Grundlage bildet eine UEFI-Umgebung, auf der Linux aufsetzt. Auf diesem können verschiedene weitergehende Plattformen wie der Webserver Apache, Java, PHP und MySQL-Datenbanken betrieben werden, um eigene Anwendungen zu realisieren.
Bei AMD setzt man darauf, dass ARM-Chips, die heute vor allem in Mobilgeräten eine zentrale Rolle spielen, auch im Server-Umfeld erfolgreich zum Einsatz kommen werden. Immerhin besteht auch in den zahlreicher werdenden Datenzentren immer stärkerer Bedarf, an preiswerten Lösungen - wobei es hier in der Regel weniger um die Anschaffungspreise, sondern die durch den Energiebedarf zu veranschlagenden Betriebskosten geht.
Andrew Feldman, der Leiter von AMDs Server-Sparte sieht in den neuen ARM-Chips daher auch nur den Beginn einer Entwicklung, die über viele Produktgenerationen hinweg immer bessere Chips hervorbringen wird. Er spekuliert darauf, dass im Server-Segment bereits in fünf Jahren ein Viertel aller verkauften Prozessoren mit ARM-Kernen ausgestattet sein werden.
Wie das Unternehmen auf der Open Compute Summit mitteilte, sei man nun bereit, die ersten Muster an interessierte Kunden auszuliefern. Dabei kommen die Chips auf ein Micro-ATX-Mainboard, das mit bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet werden kann. SATA- und PCI-Express-Schnittstellen sollen dafür sorgen, dass die benötigten Zusatzsysteme angeschlossen werden können.
Das Entwickler-Kit umfasst neben der Hardware auch verschiedene Tools, mit denen sich praktische Anwendungs-Szenarien erproben lassen. Die Grundlage bildet eine UEFI-Umgebung, auf der Linux aufsetzt. Auf diesem können verschiedene weitergehende Plattformen wie der Webserver Apache, Java, PHP und MySQL-Datenbanken betrieben werden, um eigene Anwendungen zu realisieren.
Bei AMD setzt man darauf, dass ARM-Chips, die heute vor allem in Mobilgeräten eine zentrale Rolle spielen, auch im Server-Umfeld erfolgreich zum Einsatz kommen werden. Immerhin besteht auch in den zahlreicher werdenden Datenzentren immer stärkerer Bedarf, an preiswerten Lösungen - wobei es hier in der Regel weniger um die Anschaffungspreise, sondern die durch den Energiebedarf zu veranschlagenden Betriebskosten geht.
Andrew Feldman, der Leiter von AMDs Server-Sparte sieht in den neuen ARM-Chips daher auch nur den Beginn einer Entwicklung, die über viele Produktgenerationen hinweg immer bessere Chips hervorbringen wird. Er spekuliert darauf, dass im Server-Segment bereits in fünf Jahren ein Viertel aller verkauften Prozessoren mit ARM-Kernen ausgestattet sein werden.
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